GasPromStop: Europäisches Stromnetz auf die Probe gestellt

6 Jan

Die Reduktion bzw. Beinaheeinstellung der Gaslieferung nach Europa durch die staatliche russische Gazprom könnte die europäischen Stromnetze auf eine harte Probe stellen: In Bulgarien, wo fast kein russisches Erdgas mehr ankommt, rät die Regirung der Bevölkerung, auf andere Heizmittel zurückzugreifen. Es muss damit gerechnet werden, dass verstärkt elektrische Heizlüfter und Radiatoren ans Netz gehen und das ausgerechnet in einer Zeit, wo sich der Stromverbrauch ohnedies seiner Jahresspitze nähert.

Gleichzeitig gibt es auch in andere Ländern Ausnahmesituationen: In Frankreich, wo sehr viele Haushalte mit Strom heizen, kündigt der Stromgigant EdF angesichts der herrschenden Kälte an, alle möglichen Reserven zu nützen, um den exorbitant hohen Verbrauch zu bewältigen. Gleichzeitig bittet EdF seine Kunden, zwischen 17 und 20 Uhr keine Spül-bzw.-Waschmaschinen einzuschalten.

Das europäische Stromnetz ist stark vernetzt. Probleme in einem Land können Sekunden später auch Auswirkungen auf die Versorgung anderer Länder haben.

Hoffentlich sind die europäischen Energieversorger der Herausforderung gewachsen.

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