Die Modelle gehen aus

17 Dez

„In den meisten Modellen, die für die Vorhersagen genutzt werden, kommen keine Finanzkrisen vor.“

„In extremen Zeiten sind Konjunkturprognosen keine Hilfe. Sie können nicht mehr sein als reine Spekulation – und werden so zum Beschleuniger der Krise.“

„Dagegen bietet der zu beobachtende Abwärtswettlauf der Prognosen die große Gefahr, die Schwere und Länge der Wirtschaftskrise zu verschärfen.“

Klaus Zimmermann, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

Ein Artikel in der NZZ beschäftigt sich heute unter dem Titel „Die Problematik pessimistischer Prognosen“ mit den Problemen der Prognostizierung und kommt zum Schluss, dass auch ein sogenannter „Prognosestopp“ angesichts der nun bald schon allumfassenden Krise keine Lösung darstellen würde, vielmehr ein solcher geeignet wäre, die „Verunsicherung in der Bevölkerung“ zu steigern.

Der Artikel nimmt offensichtlich Bezug auf einen Artikel in der SZ vom 17.12., in dem Herr Zimmermann einen ebensolchen „Prognosestopp“ wenn schon nicht empfiehlt, so doch zumindest zur Diskussion stellt.

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