Kaum zu glauben aber so etwas sitzt im österreichischen Nationalrat, Presseaussendung von Harald Vilimsky, 1.8.2008

9 Aug

Vilimsky: Ewald Stadler offenbar auf dem Weg zum BZÖ-Spitzenkandidaten!
Utl.: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!

Wien, 01-08-2008 (fpd) – Der ehemalige Volksanwalt Ewald Stadler, ein politischer Vertreter des fundamentalkatholischen Lagers, steht offenbar unmittelbar davor als Spitzenkandidat der politischen
Mißgeburt BZÖ präsentiert zu werden. Stadler werde mit diesem kolportieren Schritt eine höchst interessante Wandlung durchmachen – von der religiösen Sekte hin zum Spitzenkandidat einer politischen Sekte deren Führungsfunktionäre die Beliebigkeit zum Prinzip erhoben haben. Stadler, der ja als besonderer Kritiker des BZÖ in der Vergangenheit in Erscheinung getreten ist, würde mit diesem Schritt einmal mehr zeigen, daß Anstand, Charakter und Rückgrat nicht unbedingt als Voraussetzung gelten um beim BZÖ Unterschlupf zu finden.

Die Parallelen zur Scheinwelt des Ewald Stadler sind jedoch auch durch sein vermeintliches Engagement beim BZÖ offensichtlich. Während nämlich so manche Kirchenvertreter – Stadler selbst gehört ja der Sekte rund um die Glaubensbrüder von Lefebvre an – laufend Wasser predigen und immer öfter Wein trinken, so muß auch Stadlers politische Überzeugung, etwa zur Frage der Homosexualität, die er ja selbst als pervers bezeichnet hat, in einem völlig neuen Licht erscheinen. Ob so mancher Funktionär des BZÖ diese Auffassung wirklich vollinhaltlich teilen wird, sei zumindest fraglich.

Nachdem das „große Geheimnis“ rund um den Orangenhaufen mit ihrem neuen Sektenguru Stadler nun endlich gelüftet scheint, stellt sich zumindest die Frage, ob Westenthaler jetzt wirklich noch auf der
NR-Liste kandidieren wird und ob „Gerne“Grosz der geneigten Leserschaft erhalten bleiben wird. Auch würde uns alle sehr interessieren, ob das BZÖ jetzt gemeinsame Bibellesestunden mit freier Stadlerinterpretation veranstaltet. Jungs, vergesst bitte eure Bußgürtel nicht zu Hause.

Falls es mit dem angepeilten Wahlerfolg nichts wird, so können Jörg und Ewald künftig als politische Dependance von Siegfried und Roy durch die Lande ziehen. Gaddafi-Sohn Saif spendiert ihnen dann
vielleicht sogar einen seiner weißen Tiger, so Vilimsky abschließend.

(Schluß)

Rückfragehinweis:
FPÖ

Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20080801_OTS0106&ch=politik

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Eine Antwort to “Kaum zu glauben aber so etwas sitzt im österreichischen Nationalrat, Presseaussendung von Harald Vilimsky, 1.8.2008”

  1. renezeros August 26, 2008 um 11:00 pm #

    Das sind harte Worte. Ich denke dieser Mann ist einfach von der Parteispaltung so betroffen, dass er seiner Natur nachgehen muss und jeden kleinsten Politischen Anlass zum zünden der Verbalen-Neutronenbombe nützt.

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