Radovan Karadzic, Heiler von Wien

27 Jul

Nette österreichische Vorstellung:

Radovan Karadzic monatelang in der Märzstrasse 148 wohnhaft, in Handschellen von der Cobra abgeführt, wieder freigekommen. Tausenden Menschen Hand aufgelegt und Kräutertees verabreicht. Streng Diät haltend, Schnaps am Morgen. Einkaufen am Naschmarkt, in der Lugner City. Dort dem Chef höchstpersönlich aufgefallen. Tausenden Menschen aufgefallen. Ja er war hier!

Und plötzlich sieht es so aus, als ob doch nur ein paar Leute ein bisschen was dazuverdienen wollten, indem sie diese Story erfanden und am Leben hielten. Eine Ente also breitgetreten am Boulvard oder vom Boulvard, wer kann das schon sagen? Hatte also ausgerechnet der Neffe des Gurus recht, als er sagte, Karadzic sei nie aus Serbien weg gewesen. 

Ganz nebenbei auch noch schmeichelhaft für einen 78-jährigen, als falscher Karadzic durchzugehen. Was so ein Bart alles ausmacht. 

PS: Der Wiener Doppelgänger misst (lt. ORF) 195 Zentimeter und ist damit ganze 10 Zentimeter grösser als der echte. (Quelle: Interpol)

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