Walpurgisnachtmord in Salzburg

2 Mai

Presseaussendung vom 02.05.2008, 06:04 Uhr: Allgemeines, Mord in der Stadt Salzburg

Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg

(LKA Salzburg)

Am 01.05.2008 um 06.40 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Salzburg zu einem Brand in der Stadt Salzburg, Stauffeneggstraße **/*, gerufen. Nach Öffnen der Wohnungstür fanden die Einsatzkräfte auf einem Bett in der Wohnung den Leichnam einer weiblichen Person. Mit großer Wahrscheinlichkeit dürfte es sich bei der Leiche um die Wohnungsbesitzerin, eine 69-jährige Pensionistin handeln. Nachdem die Todesursache im Zuge der polizeilichen Kommissionierung nicht einwandfrei festgestellt werden konnte, wurde vom Journalstaatsanwalt der StA Salzburg die gerichtlichte Obduktion angeordnet. Bei der am 01.05.2008 in den Nachmittagsstunden am GMI Salzburg durchgeführten Obduktion stellten die Gerichtsmediziner als vorläufige Todesursache, Tod durch massive Gewalteinwirkung gegen den Hals (Erdrosselung) fest.

Aufgrund des Obduktionsergebnisses wird von einem Gewaltverbrechen (Mord) ausgegangen.

Die durch Beamte des LKA Salzburg durchgeführte Spurensicherung in der Wohnung der Ermordeten ergab, dass der Brand in der Wohnung des Opfers gelegt worden sein dürfte. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, bewegte sich die Tote häufig im Obdachlosenmilieu. Laut Angaben von Auskunftspersonen hat sie häufig fremde Person mit in ihre Wohnung genommen.

Am 30.04.2008 gegen 22.50 Uhr stieg die Pensionistin in Begleitung eines, laut Auskunft von Zeugen, wesentlich jüngeren Mannes, am Hanuschplatz in 5020 Salzburg in ein Taxi und fuhr mit diesem zu ihrer Wohnadresse. An ihrer Wohnadresse in 5020 Salzburg, Stauffeneggstraße ** ist sie mit ihrem Begleiter mit dem Taxi um ca. 23.15 Uhr eingetroffen. Vor ihrer Wohnungstür wurde sie noch von mehreren Zeugen in Begleitung des unbekannten Mannes gesehen. Dies war der letzte Zeitpunkt an dem die Verstorbene lebend gesehen wurde.

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass ihr Begleiter mit der Tat in Zusammenhang steht, bzw. angenommen wird, dass dieser zweckdienliche Hinweise geben könnte, wurde ein Phantombild angefertigt.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:

Ca. 30 bis 40 Jahre alt, Glatze, ca. 165 cm bis 170 cm groß, gepflegte Erscheinung, trug an beiden Händen auffallend viele silberfärbige Ringe und war bekleidet mit einer beige/braunen Lederjacke.

Derzeit sind umfangreiche Erhebungen im Gange. Die Staatsanwaltschaft Salzburg wurde vom Ermittlungsstand in Kenntnis gesetzt.

Pressemitteilung der Polizei

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