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Mit ‘bmi’ verschlagwortete Einträge

„Kinder erschießen im Supermarkt“

In Uncategorized on August 7, 2009 at 1:14

„Ein Supermarkt mit vollen Regalen, da soll´n ma jetz a Projektil suchen?“

Friedrich Kutschera, Staatsanwalt, bei einer Pressekonferenz 5.8.2009

Wer ist Opfer, wer Täter?

Sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls von Krems läuft die Propaganda-Maschine des Innenminsteriums auf Hochtouren: Die beiden Jugendlichen seien „amtsbekannt“, heisst es. Nähere Angaben dazu werden zunächst keine gemacht.

Während sich die PolizistInnen von ihrem „Schock“ einen ganzen Tag lang erholen durften und „nicht einvernommen werden konnten“ -, wird der 16-Jährige (dem in beide Beine geschossen wurde!) befragt und noch im Krankenhaus verhaftet. Fluchtgefahr? Verdunkelungsgefahr? Einen Tag später fahndet die Polizei nach einem „dritten Täter“. Die Staatsanwaltschaft erklärt, man gehe nicht von einem „dritten Täter“ aus.

Innenministerin Fekter fällt nichts anderes ein als festzuhalten, dass „pro Jahr viele Polizisten im Einsatz schwer verletzt oder getötet werden“, was insofern falsch ist, da sich kaum jemand in Österreich an einen im Einsatz erschossenen Polizisten erinnern kann. Sehr wohl kann man sich in Niederösterreich daran erinnern, dass die Polizei regelmässig Menschen erschiesst:

- Vor einem Jahr wurde in Wetzelsdorf ein Motorradfahrer, der sich einer Verkehrkontrolle entziehen wollte vom Motorrad heruntergeschossen. Die Ermittlungen sind offenbar noch nicht abgeschlossen.

- Wenige Monate zuvor wurde in Schwechat ein Mann erschossen, der sich angeblich als Polizist ausgegeben hat und auf die Beamten losgefahren sein soll. Das Verfahren gegen den Todesschützen wurde eingestellt.

Ende der Glückssträhne.

Diesmal hat die Polizei einen Vierzehnjährigen erschossen, der unbewaffnet nachts mit einem Freund im nahen Merkur einbrechen gespielt hat. Der Vierzehnjährige wurde „von hinten“ erschossen. Zwar sind Supermärkte insbesondere nachts keine geeigneten Spielplätze für Heranwachsende und doch gibt es diesmal einiges an Symphatie für den Erschossenen:

Kinder zünden am Eingang zum Merkur Kerzen an im Gedenken an den Vierzehnjährigen, der einer von ihnen war.

Und plötzlich geht die Glückssträhne der Polizei zu Ende: Diesmal wird es nicht gelingen, den Erschossenen als (rumänischen) Schwerkriminellen oder sonstwie wenig bedauernswerten Zeitgenossen darzustellen, der einfach nur Pech gehabt hat in seinem kriminellen Treiben. Diesmal wird (so ist anzunehmen) die Öffentlichkeit den mit dem Fall befassten Behörden auf die Finger schauen und den Prozess gegen die PolizistInnen genau beobachten und hinschauen, ob diesmal wirklich Recht gesprochen wird.

festgenommen – noch nicht ausgeliefert

In Uncategorized on Juli 31, 2009 at 2:43

Dr. Friedrich Lorenz ( festgenommen – noch nicht ausgeliefert )
Verdacht des schweren Betruges, Veruntreuung und Hehlerei

Lorenz

Dr. Lorenz steht im Verdacht, als Rechtsanwalt Geldbeträge in Gesamthöhe von 1,45 Millionen Euro von Treuhandkonten abgehoben zu haben. Geschädigt wurden dadurch mehrere Klienten des Anwalts. Dr. Lorenz flüchtete vermutlich in Begleitung seiner Lebensgefährtin Brigitte Haider. Er ist passionierter Golfspieler. Für Hinweise, die zur Festnahme von Dr.Lorenz und Brigitte Haider führen, ist eine Belohnung von 14900 Euro ausgesetzt.

Familienname: Dr. Lorenz
Vorname: Friedrich Raimund
Geburtsdatum: 01.12.1950
Geburtsort: Salzburg
Staatsangehörigkeit: Österreich
Beschreibung: Ca. 180 cm groß, brünettes Haar, Stirnglatze
Bes. Kennzeichen: Narben am linken Bein nach Venenoperation, am rechten Zeigefinger fehlt die Fingerkuppe
Fremdsprachen: Englisch, Italienisch, Spanisch
Internet gefahndet seit: 29.01.2001
Gericht: Landesgericht Salzburg
Belohnung: Euro 7450.-

Sachverhalt:

Der ehemalige Wirtschaftsanwalt Dr. Friedrich Lorenz ist verdächtig, seit Oktober 2001 in mehreren Fällen Beträge in der Gesamthöhe von mindestens Euro 1.453.456,– von Treuhandkonten behoben zu haben, um sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern.

Seine damalige Freundin Brigitte Haider ist verdächtig, die Manipulationen von Dr. Lorenz vorbereitet und mit ausgeführt sowie die veruntreuten Gelder im Ausland deponiert zu haben. Hinweise führten zur Beschlagnahme von mehr als 600.000 Euro in Bozen und Liechtenstein, die von Brigitte Haider bei Firmengründungen und Stiftungseröffnungen angelegt worden waren. Dabei gab sie an, das Geld stamme aus Erbschaften und der Zweck der Firmen sei ein Modehandel zwischen London, Mailand, Paris und Rom. Gegen Dr. Friedrich LORENZ und Brigitte HAIDER bestehen vom Landesgericht Salzburg Haftbefehle und Steckbriefe. Nach beiden Personen wird  von der INTERPOL weltweit gefahndet.

Chronologie der Flucht:

19.10.2001 Flug München – Madrid  23.10.2001: Anmietung eines Appartements im Zentrum von Florenz, Italien, gemeinsam mit Brigitte Haider. 28.10.2001: Pkw von Dr. Lorenz, VW Passat schwarz, wird von unbekannter Person am Flughafen München abgestellt 29.10.2001: Steckbrief gegen Dr. Lorenz wird vom Landesgericht Salzburg erlassen 07.12.2001: Aktenzeichen XY (auch in Südtirol ausgesendet) 09.12.2001: Verlassen des Appartements in Florenz

Eigenschaften:

• Fehlende Fingerkuppe am rechten Zeigefinger
• Narben am linken Bein nach Venenoperation im Jahre 2001
• Brillenträger – teilweise
• Spricht Englisch, Spanisch, Italienisch
• Gilt als „Lebemensch“ und Gourmet
• Zigarrenraucher
• Bevorzugt Rotwein
• Leidenschaftlicher Golf-Spieler
• Hobby: Segeln

Brigitte Haider (festgenommen – noch nicht ausgeliefert )
Verdacht des schweren Betruges, Veruntreuung und Hehlerei

Familienname: Haider
Vorname: Brigitte
Geburtsdatum: 03.09.1969
Geburtsort: Zwettl Österreich
Staatsangehörigkeit: Österreich
Beschreibung: Ca. 175 cm groß, schlank, blondes Haar, blaue Augen
Fremdsprachen: Englisch
Internet gefahndet seit: 14.11.2001
Gericht: Landesgericht Salzburg
Belohnung: Euro 7450.-

Eigenschaften:

• Brillenträger – teilweise, Kontaktlinsen (über 5 Dioptrien)
• Spricht Englisch
• Leidenschaftliche Golf- und Tennisspielerin.
• Einnehmende Persönlichkeit mit Überredungsgabe
• Versuchte mehrfach, männliche Personen für ihre Manipulationen zu gewinnen
• Sammelt Elefantenfiguren ( zB. als Glückssymbol )
• Könnte eigenes Restaurant betreiben

Chronologie der Flucht:

07.10.2001: Flug Salzburg – London, angeblich um dort zu arbeiten 15.10.2001: Liechtenstein, Kontoeröffnung 20.10.2001: Anmietung eines Mietwagens Ford Focus Kombi (mit dem insgesamt etwa 5000 Kilometer zurückgelegt werden) 23.10.2001: Anmietung eines Appartements im Zentrum von Florenz, Italien, gemeinsam mit Dr. Friedrich Lorenz 26.10.2001: Stiftungserrichtung in Liechtenstein 29.10.2001: Anruf bei Bundespolizeidirektion Salzburg von einem englischen Wertkarten-Mobiltelefon 14.11.2001: Steckbrief gegen Brigitte Haider wird vom Landesgericht Salzburg erlassen 07.12.2001: Aktenzeichen XY (auch in Südtirol ausgesendet) 09.12.2001: Verlassen des Appartements in Florenz

Quelle: BMI, Bundeskriminalamt, Fahndung, 31.7.2009

Fekter möchte Asylwerber röntgen

In Uncategorized on Juni 11, 2009 at 2:26

BMI Fekter möchte: Asylwerber zur Altersbestimmung RÖNTGEN.

röntgen

Damit soll verhindert werden, dass sich Asylwerber als „Jugendliche“ ausgeben. Verschärft werden soll auch die  „Mitwirkungspflicht“ bei der Beschaffung von Dokumenten. Zudem soll die Bewegungsfreiheit von Asylwerbenden eingeschränkt werden: Während des “Prüfungsprozesses“ sollen diese den jeweiligen politischen Bezirk nicht mehr verlassen dürfen. 

Damit nicht genug: Die Möglichkeit,  Schubhaft zu verhängen soll ausgeweitet werden und: ein bereits erlangter Asylstatus soll nicht mehr vor Abschiebung schützen

Aufgrund dieser Verschärfungen braucht es laut Fekter trotz stark sinkender Asylwerberzahlen ein neues und grosses „Schubhaftzentrums“. Ihr bevorzugter Standort Leoben werde dort aber abgelehnt.

„Die Leobener wollen die zusätzlichen Arbeitsplätze noch nicht“, meinte sie zynisch in einem Interview im ORF-Fernsehen.

http://www.orf.at/090611-39247/index.html    

http://asyl-in-not.org/php/portal.php

Endstation Schwechat?

In Uncategorized on Januar 23, 2009 at 3:10
Gestern also musste Innenministerin Maria Vekter, ÖVP zugeben, dass jener am 13.1.2009 in Wien-Floridsdorf ermordete Mann sehr wohl um Polizeischutz angesucht hatte. Dass österreichische Sicherheitsbehörden bei Verbrechen mit internationalen Implikationen regelmässig versagen, sei an ein paar Beispielen veranschaulicht:

- Im Dezember 1975 überfallen Terroristen, die sich selbst als Arm der arabischen Revolution bezeichnen, eine Sitzung der OPEC-Ölminister in Wien. Drei Menschen sterben. Die Terroristen und ihre Geiseln werden zum Flughafen geleitet. Innenminister Otto Rösch (1917-1995), SPÖ gibt dem Anführer der Terroristen, Carlos (1949-) medienwirksam die Hand.

- Ebenfalls in Schwechat begrüsst zehn Jahre später Innenminister Friedhelm Frischenschlager (1943-), FPÖ den Kriegsverbrecher Walter Reder (1915-1991), nachdem dieser zuvor von Italien nach Österreich abgeschoben wurde.

- 1989 ermordet ein iranisches Killerkommando drei Kurden in einer Wiener Wohnung. Die mutmasslichen Täter werden nicht verhaftet, sondern unter Polizeischutz nach Schwechat gebracht und dürfen in den Iran ausreisen.

Hoffentlich wird diese österreichische Logik nicht weiter verfolgt. Hoffentlich hat es keine „Eskorte nach Moskau“ gegeben.

http://de.wikipedia.org/wiki/OPEC-Geiselnahme
http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Reder
http://www.peterpilz.at/html/txt/buch.php

ESKORTE NACH TEHERAN

Ibera-und-Molden-Verlag 1997 ISBN 3-900436-57-6

Zeichnung von Franz West gestohlen

In Uncategorized on Dezember 29, 2008 at 4:44

franzwest

In Wien wurde im Oktober 2008 diese Zeichnung des Künstler Franz West (dat. 1972, Format 14 x 20.5 cm) gestohlen.

Zweckdienliche Hinweise an

Bundesministerium für Inneres
Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit
Bundeskriminalamt – SPOC
Josef Holaubek Platz 1
A-1090 Wien

http://www.bmi.gv.at/fahndung/

Gesuchter Verdächtiger Tibor Foco, Verdacht des Mordes

In Uncategorized on November 30, 2008 at 4:02

foco2

Bundeskriminalamt/ Internetfahnung seit dem 26.2.1999:

„Tibor Foco steht im Verdacht, am 13.3.1986 eine Prostituierte [die damals 24jährige Elfriede H.] ermordet zu haben. Er wurde am 31.3.1987 rechtskräftig zu lebenslanger Haft verurteilt; das Verfahren wurde jedoch mittlerweile wieder aufgenommen. Foco flüchtete am 27.4.1995 aus der Haft in Linz während eines Studienausgangs.“

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>> Erichs Kriminalarchiv
>> Blaulicht & Graulicht/ Tibor Foco hat Heimweh

Anonym im Netz

In Uncategorized on Oktober 26, 2008 at 5:26

Seit geraumer Zeit dürfen österreichische Polizisten ohne Angabe von Gründen und ohne richterlichen Auftrag bei Providern und Mobiltelefonanbietern Auskunft über die Identität des entsprechenden Kunden verlangen. Dazu genügt es, ein läppisches Formblatt auszüfüllen.

Nach mehreren Monaten Testphase mit tausenden Auskünften hat man jetzt auch im Innenministerium festgestellt, dass Provider ihre IPs dynamisch vergeben, d.h. jeder User erhält in der Regel bei jedem Einwahlversuch eine neue IP.

Allzu logisch jetzt die Forderung aus dem Ministerium, dass eine IP gefälligst immer gleich bleiben sollte, damit die Polizei dann nach einmaliger Identifizierung

Nationalratswahlen 2008: Heute, 17 Uhr: Keine aussagekräftige Hochrechnung!

In Uncategorized on September 27, 2008 at 2:58

Die Österreicher müssen von einer liebgewordenen Tradition Abschied nehmen: Im Gegensatz zu den letzten Wahlen wird es nämlich morgen nicht mehr so sein, dass mit der 17h-Hochrechnung im ORF das Wahlergebnis -von Verschiebungen im Zehntelprozentbereich abgesehen-, praktisch feststeht.

586.759 Briefwähler

Schuld daran ist nicht zuletzt die Rekordanzahl an Briefwählern (586.759). Es ist somit nicht unwahrscheinlich, dass das Endergebnis erst Dienstag nach der Zwischenauswertung aussagekräftig wird. Die Plätze 1 bis 3 könnten erst dann feststehen. Auch das Liberale Forum (LIF) wird mit Sicherheit erst Dienstag wissen, ob es im Parlament vertreten sein wird.

Was gilt jetzt?

Unabhängig davon, gibt es weiterhin grosse Konfussion um die Briefwahl: So heisst es auf der Website des Innenministeriums (Stand 27.9.2008, 16 Uhr):

„Aus der Wahlkarte mit der eidesstattlichen Erklärung hat Ihre Identität sowie der Ort und der Zeitpunkt (Datum und lokale Uhrzeit) des Zurücklegens des verschlossenen Wahlkuverts in die Wahlkarte hervorzugehen. Die eidesstattliche Erklärung muss vor Schließen des letzten Wahllokals in Österreich abgegeben worden sein (beachten Sie gegebenenfalss die Zeitverschiebung gegenüber Österreich bei Angabe der Uhrzeit).“ 

Folglich wären nicht entsprechend ausgefüllte Wahlkarten UNGÜLTIG. Insbesondere dann, wenn kein DATUM eingetragen wurde. Im Gegensatz dazu gab es gestern aber eine Meldung, wonach das Innenministerium auch Wahlkarten ohne Datumsangabe als GÜLTIG ansehen möchte. Falls diese Meldung ihren Ursprung im BMI hatte, so findet sich jedenfalls kein Hinweis darauf auf der Website. Dieser Widerspruch könnte unmittelbar zu einer Wahlanfechtung führen. Ein entsprechend knapper Wahlausgang vorausgesetzt.

Zu weiteren demokratiepolitischen Bedenken im Zusammenhang mit der Briefwahl klicken sie die Tags Briefwahl bzw. Wahlkarte.

Meldestelle Kinderpornografie

In Uncategorized on September 21, 2008 at 2:13

Auf der Suche nach Bildern?

Melden Sie sich am besten noch heute freiwillig bei der Meldestelle für Kinderpornografie des Bundesministeriums für Inneres.

Durch eine Selbstanzeige ersparen sie sich und anderen unnötiges Leid!

Radovan Karadzic, Heiler von Wien

In kriminalität on Juli 27, 2008 at 1:46

Nette österreichische Vorstellung:

Radovan Karadzic monatelang in der Märzstrasse 148 wohnhaft, in Handschellen von der Cobra abgeführt, wieder freigekommen. Tausenden Menschen Hand aufgelegt und Kräutertees verabreicht. Streng Diät haltend, Schnaps am Morgen. Einkaufen am Naschmarkt, in der Lugner City. Dort dem Chef höchstpersönlich aufgefallen. Tausenden Menschen aufgefallen. Ja er war hier!

Und plötzlich sieht es so aus, als ob doch nur ein paar Leute ein bisschen was dazuverdienen wollten, indem sie diese Story erfanden und am Leben hielten. Eine Ente also breitgetreten am Boulvard oder vom Boulvard, wer kann das schon sagen? Hatte also ausgerechnet der Neffe des Gurus recht, als er sagte, Karadzic sei nie aus Serbien weg gewesen. 

Ganz nebenbei auch noch schmeichelhaft für einen 78-jährigen, als falscher Karadzic durchzugehen. Was so ein Bart alles ausmacht. 

PS: Der Wiener Doppelgänger misst (lt. ORF) 195 Zentimeter und ist damit ganze 10 Zentimeter grösser als der echte. (Quelle: Interpol)

Inzest im niederösterreichischen Kernland

In austria, kriminalität on April 27, 2008 at 4:18

„Ein verwahrlostes Haus, grau, mit verhangenen Fenstern und heruntergelassenen Rollläden, meterhohe Hecken und Büsche – so stellte sich der mutmaßliche Tatort des jahrzehntelangen Martyriums von Elisabeth F. dar. „Kaum vorstellbar, dass hier jemand wohnt“, sagte ein vor dem Haus wartender Polizeibeamter . Sonntagnachmittag herrschte gespenstische Stille am mutmaßlichen Tatort in Amstetten. Nur wenige Passanten spazierten vorbei.“

http://www.oe24.at/zeitung/oesterreich/chronik/niederoesterreich/article298851.ece 

Austrian woman says father held her in cellar for 24 years
The Associated Press - 14 minutes ago
VIENNA, Austria (AP) — Police have found a woman missing since 1984, who told authorities that her father had kept her in a cellar for almost 24 years and
Austrian woman was ‘imprisoned by father for 24 years’
Times Online, UK - 29 minutes ago
Police in Austria have freed a woman believed to have been kept imprisoned in an underground dungeon by her own father for the past 24 years.
Daughter in cellar for 24 years
The Press Association - 40 minutes ago
Lower Austria police said in a statement that the 42-year-old woman had been missing since August 29, 1984 and was found by police in the town of Amstetten
Does Modric’s arrival spell the end of Spurs signing Brits?
Sportingo, Israel - 43 minutes ago
worth a reported ₤15.8 million, hoping to see his value and reputation mushroom even further during this summer’s tournament in Austria and Switzerland.
Woman ‘kept in cellar’
TeleText, UK - 44 minutes ago
An Austrian woman has told police that she was held prisoner in a cellar for 24 years by her father, who raped her and fathered her seven children.
Austrian ‘hid daughter in cellar’ for 24 years
Lancashire Evening Post, UK - 49 minutes ago
A man who allegeldy hid his daughter in a cellar for 24 years and fathered six children by her has been arrested by police in Austria. The 73-year-old,
TMCA curator Habibollah Sadeqi resigns
MehrNews.com, Iran - 56 minutes ago
Twenty five musicians are currently practicing for the concert which is scheduled to be held in Austria mid-May, Mashayekhi told MNA.
2:07:38 course record for Abel Kirui in Vienna (Victah Sailer)
International Association of Athletics Foundation, Monaco - 59 minutes ago
27 April 2008 – Vienna, Austria – Abel Kirui’s 2:07:38 victory underscored Kenyan marathon runners’ superiority at the Jubilee 25th edition of the Vienna
Austrian woman says imprisoned, abused for 24 years
Reuters - 1 hour ago
VIENNA (Reuters) – An Austrian woman says she was kept prisoner and abused by her own father for 24 years in a basement dungeon in eastern Austria,
Austrian woman says father held her in cellar for 24 years
The Associated Press - 1 hour ago
VIENNA, Austria (AP) — An Austrian woman has told police that her father kept her captive in a cellar for almost 24 years. The woman told police that her

Austrian ‘hid daughter in cellar’

http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/7369851.stm

Nur wer verschickt Säure?

In austria, kriminalität on März 8, 2008 at 4:13

Interessant dazu ein Artikel in den Oberösterreichischen Nachrichten/ OÖN:

1. Opfer äussert der ermittelnden Behörde gegenüber einen konkreten Verdacht gegen eine Person.

2. Ermittelnde Behörde versucht die verdächtigte Person zu kontaktieren (was nicht gelingt!).

3. Opfer äussert seinen Verdacht auch gegenüber einem Journalisten.

4. Journalist telefoniert mit der verdächtigten Person.

5. Vedächtigte Person weist Vorwürfe zurück.

6. Journalist telefoniert mit der ermittelnden Behörde.  

7. Ermittelnde Behörde ist überrascht (wegen 2.).

NÖ: Nach Giftanschlag auf Bürgermeister jetzt Anschlag auf den Rechtsstaat

In austria, media, rechts on Februar 28, 2008 at 5:37

Nach dem Giftanschlag auf den Bürgermeister von Spitz (NÖ) gibt es jetzt vermutlich einen Vedächtigen: Bei einem 55-jährigen soll es nach Polizei-Angaben eine DNA-Übereinstimmung geben.

Und damit nicht genug: Der Name des Verdächtigen (es gilt die Unschuldsvermutung!) wurde der versammelten Presse mitgeteilt. Und damit auch nicht genug: Diverse Medien haben diesen Namen tatsächlich publiziert und so findet er sich etwa in der Internetausgabe der Salzburger Nachrichten ["Der Giftanschlag auf den Spitzer Bürgermeister Hannes Hirtzberger vom 9. Februar scheint geklärt. Ein Verdächtiger, der 55-jährige Winzer H***** O******* aus Spitz, ist ..."] , während sich etwa  die Krone mit einem abgekürzten Nachnamen begnügt.

Die Liste jener Medien, die den Namen publiziert haben (Stand 17h25):

- Salzburger Nachrichten

- ORF

- Vorarlberg Online

- wien-heute.at

- Kurier

- Die Presse

Die Grenze zwischen Boulvard und Qualität scheint fliessend. Eine besondere Rolle nimmt der ORF ein: Während das ORF-Radio die Namensnennung durch die Polizei kritisiert, haben ORF-Online-Redakteure offensichtlich kein Problem damit. 

In den USA übrigens könnte der Verdächtige aufgrund der massiven Vorverurteilung (incl. Namensnennung) gar nicht mehr vor Gericht gestellt werden. 

Das Innenministerium hat vielleicht den Fall geklärt, ansonsten aber wieder einmal seine Inkompetenz unter Beweis gestellt.

BIA oder CIA?

In Korruption, austria, politik, wirtschaft on Februar 15, 2008 at 2:32

Und es gibt immer noch Menschen im Land, die das BIA aufwerten wollen, dabei liegt es doch auf der Hand, dass das BIA aufgelöst werden muss. 

Skuril, dass ausgerechnet Exrechnungshof Fiedler das BIA der mit 2009 zu schaffenden Sonderstaatsanwaltschaft für (oder gegen?) Korruption zuordnen möchte, was der Gewaltenteilung wie wir sich kennen widerspricht. Oder kann in Zukunft jede Staatsanwaltschaft mit einem eigenen Polizeikörper rechnen? 

platterwatch