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Mit ‘bankenkrise’ verschlagwortete Einträge

Keine Sorge: Das Geld ist sicher!

In Uncategorized on Oktober 24, 2009 at 2:06

In den USA hat es gestern sieben Banken erwischt:

FirstDu Page Bank, Riverview Community Bank, Bank of Elmwood, Flagship National Bank, Hillcrest Bank Florida, American United Bank und Partners Bank haben die Gesamtzahl der bankrotten Banken 2009 auf 106 erhöht.

bankenpl 2000-2009

Seit 2000 und vor  Ausbruch der Weltwirtschaftskrise gab es nur einmal (2002) mit 11 Bankenpleiten ein zweistelliges Ergebnis. 2005 und 2006 gab es überhaupt keine Bankenpleiten in den USA. Im ersten Jahr der Krise (2008) erfolgte ein sprunghafter Anstieg auf 26.   

- Das Geld ist sicher, ein verzweifelter Appell von FDIC Chairman Sheila C. Bair auf YouTube, adding comments has been disabled for this video

- Liste der bankrotten Banken seit 2000

- Artikel von mmnews

Narrenmarkt

In Uncategorized on September 30, 2009 at 12:17

Im Februar 2009 gab es jedenfalls noch eine allgemeine Übereinkunft darüber, dass eine Company wie RAIFFEISEN INT. BANK-HLDG AG u.a. ob ihrer Verstrickungen im Osten quasi erlegt sein müsste.

Das äusserte sich in einem Aktienkurs von € 13 am 17.2.2009 und verglichen mit dem Höchsstand von 2008 (€ 110,20 am 2.5.) war das Minus von 87,55% wahrlich unübersehbar. Seither hat die Aktie Boden gutgemacht und liegt aktuell bei 45,69, was verglichen mit dem Tiefststand eine sattes Plus von 251,46% bedeutet.

Eigentlich erinnert nur noch der Vergleich mit dem Höchsstand von 2008 (MINUS 53.3%) daran, dass wir in der Weltwirtschaftskrise leben.

Nachrichten aus der Krise

In Uncategorized on Juni 15, 2009 at 5:11

Kommt die Hyperinflation?

Viele Anleger ankern nach wie vor im vermeintlich sicheren Hafen der Anleihen. Die Renditen sind ansehnlich. Doch immer mehr wird die Sorge um die Stabilität der Wirtschaft abgelöst. Die neue Angst heißt Inflation – oder noch schlimmer: Hyperinflation.

ARD

Den europäischen Banken drohen bis Ende 2010 weitere Verluste in Höhe von 283 Mrd. $. Über die Periode 2007 bis 2010 gerechnet, könnten sich die Verluste in ihren Wertpapierportfolien auf 218 Mrd. $, die Verluste durch Kreditausfälle auf 431 Mrd. $ belaufen (zusammen 639 Mrd. $).

Im Kampf gegen die Rezession plant die US-Regierung für 2009 ein Haushaltsdefizit von rund 1850 Mrd. $ (1300 Mrd. Euro) ein. Laut der aktuellen Schätzung des amerikanischen Rechnungshofs wird das Defizit damit von 3,2 Prozent im Haushaltsjahr 2008 auf 11,9 Prozent 2009 zulegen.

Financial Times Deutschland

Am Freitag geht Porsche die Luft aus:

Der Endspurt um die Zukunft von Porsche ist heiß. Scheinbar ist dabei alles möglich. Denn noch immer ringt der Sportwagenhersteller um eine Finanzierung, die das Loch aus dem VW-Abenteuer decken soll. Sollte der Einstieg des Emirats Katar klappen, wäre sogar wieder denkbar, dass VW ins Porsche-Reich einfährt. Allerdings laufen am kommenden Freitag umfangreiche Optionsgeschäfte aus, die Porsche weitere 24 Prozent an VW sicherten. Und die Frage ist: Was passiert dann?

Wirtschaftsblatt

Freitag, der 19. Am morgigen Freitag läuft die enorme Zahl von 640.000 Verkaufsoptionen auf VW-Stammaktien aus. Steckt Porsche dahinter? Der Autobauer sitzt schon jetzt finanziell in der Klemme, hofft auf einen KfW-Notkredit und frisches Geld aus Katar. Die Optionsgeschäfte könnten die Lage noch dramatisch verschlechtern.

Manager-Magazin

„Keine österreichische Bank wird pleitegehen“

In Uncategorized on Februar 28, 2009 at 4:43

keine-bank

Andreas Treichl, Erste Bank, 28.2.2009 [Bildschirmkopie Wirtschaftsblatt]

2009: Optimismus wohin man schaut

In Uncategorized on Dezember 21, 2008 at 4:24

Obwohl nationale und internationale Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen für 2009 laufend nach unten korrigieren, sind alle bisher veröffentlichten Zahlen angesichts der stetig voran schreitenden Superkrise von einem eigenartigen Optimismus getragen.

Dieser ist entweder angebracht, oder aber stehen den Wirtschaftsforschern keine entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung, um angesichts der momentan herrschenden Anomalie plausible Zahlen zu erstellen.

Die Hypothese, hier werde -um die Menschen zu beruhigen- weltweit Schönfärberei betrieben, ist jedenfalls auch unplausibel.

Die OECD erwartet für 2009 einen Rückgang des weltweiten BIP/GDP um 0.4% und sieht grosse regionale Unterschiede. So sollen zwar USA (-0.9%) und die Eurozone (-0.6%) schrumpfen, doch bereits in Mittel-und-Osteuropa (CEE) sieht man ein Plus von 2%. Japan stagniert bei -0.1% wo hingegen China (+8%) und Indien (+7.3%) ihren Höhenflug fast ungebremst fortsetzen.

Für 2010 sieht die OECD einzig in Island ein weiteres Schrumpfen: -0.7% nach -9.3% 2009. Sieht ganz so aus, als ob hier Island als einziges schwer in die Krise geschlittertes Land dargestellt werden soll; und da sind Zweifel angebracht.

Die momentane Krise ist (die beiden Weltkriege ausgenommen) die schwerste nach 1929. Und auch diese Aussage ist umstritten. Angesichts der bereits umgesetzten und noch bevorstehenden massiven „Gegenmassnahmen“ durch Regierungen und Notenbanken hört man je nach Standpunkt (z.B. OECD), dass die Krise aufgrund der gesetzen Massnahmen auf 1 Jahr begrenzt werden kann, oder aber hört man das Gegenteil: Die Massnahmen verschlimmere die Krise und wandle sie um in eine Superkrise, in eine lang anhaltende weltweite Depression die jene der 1930-Jahre in den Schatten stellt.

War es richtig, die Banken zu retten? Die Antwort könnte sein: Es wäre richtig gewesen, wenn die betreffenden Banken überhaupt zu retten sind. Der Beweis steht noch aus. Entweder gelingt es oder aber die Banken gehen trotzdem unter und reissen ihre Staaten mit in den Bankrott.

Sind niedrige Zinsen, sind 0% jetzt das richtige? Niedrige Zinsen sind das Signal: Alles war gut und es wird so weitergehen. Das Geld bleibt billig. Viele sind aber der Meinung, dass nichts gut war und es so nicht weitergehen kann. Und da könnten 0% das falsche Signal sein.

Und wie wird 2009 wirklich? Hier die mf-Prognosen für die Entwicklung der BIPs/GDPs 2009 (in Klammern die Prognosen von ÖNB, ifo, RWI und vor allem OECD):

Welt gesamt ? (-0.4%)

CEE gesamt -5% (+2%)

Tschechien -3% (+2.5%)
Polen -2% (+3%)
Slowakei -6% (+4%)
Ungarn -3% (-0.5%)
Ukraine -15% (-2.5%)

Eurozone gesamt -6% (-0.6%)

Deutschland -8% (-2%)
Österreich -5% (-0.2)
Griechenland -5% (+1.9%)

Schweiz -7% (-0.2%)
Island -20% (-9.3%)
UK -11% (-1.1%)

USA -8% (-0.9%)
Kanada -5% (-0.5%)

Japan -1.5% (-0.1%)

Indien +1% (+7.3%)

China +1% (+8%)

In genau einem Jahr wird es hier einen Vergleich der Prognosen geben: mf gegen OECD. Und das wird spannend.

Wer braucht noch?

In Uncategorized on Oktober 29, 2008 at 12:39

Die Erste Bank

Zur Stärkung des Eigenkapitals macht die Bundesregierung € 2,700.000.000 flüssig. Bei dieser Summe kann man ruhig noch einmal umrechnen:

35,15 Milliarden Schilling.

Die Bankenhilfsaktion ist zwar erst am Anfang und doch ist diese Summe für sich alleine genommen vermutlich bereits die höchste Einzelausgabe in der Geschichte der Republik.

Weltwirtschaftskrise

In Uncategorized on Juli 15, 2008 at 1:17

Das Collapse-o-Meter der Goldfreunde vom Hartgeld Club Wien steht auf 8.3. 

Interessant ist: Da pumpt die Bushadministration (gegen alle Regeln des Kapitalismus) hunderte Milliarden Dollar in den Markt um stürzende Banken aufzufangen und was passiert? Sie stürzen weiter. 

Apokalypse der Finanzsysteme
Kollaps des US-Immobilienmarkts wird nicht mehr ausgeschlossen

Black Monday!

In Uncategorized on Juli 13, 2008 at 8:53

UBS, they did it again!

In international, wirtschaft on Februar 15, 2008 at 2:18

Im 4. Quartal 2007 insgesamt rund 160 Milliarden Schilling* als mies abgeschrieben:

  

Eine der grössten Banken der Welt ist bedrohlich in Schieflage und könnte zusammen mit dem weltgrössten Versicherer AIG Ausgangspunkt  einer Negativwelle sein, die uns direkt hin zu einer Weltwirtschaftskrise führt. Die Hauptfrage wird sein, wie die Kunden der UBS (die der Bank immerhin 25,5 Billionen Schilling* anvertraut haben) reagieren werden.

* = Schilling statt Euro zum Zwecke der Übertreibung!