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Mit ‘2009’ verschlagwortete Einträge

CitiGroup Kennzahlen

In Uncategorized on November 18, 2009 at 6:26

Jahreseinkommen 2009

Vikram Pandit, Chef: USD 1

John Gerspach, Finanzchef, James Forese, Chef Investmentbanking und Stephen Volk, Vizechef Verwaltungsrat zusammen USD 11,700.000 in Aktienoptionen

Verlust im dritten Quartal: USD 3,200.000.000

Keine Sorge: Das Geld ist sicher!

In Uncategorized on Oktober 24, 2009 at 2:06

In den USA hat es gestern sieben Banken erwischt:

FirstDu Page Bank, Riverview Community Bank, Bank of Elmwood, Flagship National Bank, Hillcrest Bank Florida, American United Bank und Partners Bank haben die Gesamtzahl der bankrotten Banken 2009 auf 106 erhöht.

bankenpl 2000-2009

Seit 2000 und vor  Ausbruch der Weltwirtschaftskrise gab es nur einmal (2002) mit 11 Bankenpleiten ein zweistelliges Ergebnis. 2005 und 2006 gab es überhaupt keine Bankenpleiten in den USA. Im ersten Jahr der Krise (2008) erfolgte ein sprunghafter Anstieg auf 26.   

- Das Geld ist sicher, ein verzweifelter Appell von FDIC Chairman Sheila C. Bair auf YouTube, adding comments has been disabled for this video

- Liste der bankrotten Banken seit 2000

- Artikel von mmnews

7515 Todesfälle durch H1N1 in Österreich?

In Uncategorized on Juli 10, 2009 at 3:32

Bis zum 6.7.2009 sind laut WHO weltweit 94.512 Menschen an H1N1 erkrankt. 429 Menschen sind daran gestorben. Das ergibt eine Todesrate von 0.45%.

Laut Michael Kunze, Vorstand des Instituts für Sozialmedizin der Universität Wien, könnten ab Herbst 2009 bis zu 20% der österreichischen Bevölkerung (= 1,670.000 Menschen) an H1N1 erkranken: Eine starke Ausbreitung der Krankheit sei nicht mehr zu verhindern, nur noch zu verzögern. [Quelle: Salzburger Nachrichten]

Rechnete man mit einer konstanten Todesrate (0.45%), so wäre im kommenden Herbst und Winter alleine in Österreich mit 7.515 Todesfällen durch H1N1 zu rechnen. 

Zum Glück aber dürften die Zahlen der WHO die wahre Dynamik der Pandemie nur unzureichend widerspiegeln: So sollen im besonders stark betroffenen New York bereits im Juni 2009 knapp 7% der Bevölkerung (= 500.000) infiziert gewesen sein und in den gesamten USA mindestens eine Million. [Quellen: Wikipedia, CDC, Centers for Disease Control and Preventing]  

Stimmt also die Zahl der Erkrankten nicht und wäre aber die Zahl der Todesfälle richtig, so könnte die Todesrate auch (weitaus?) niedriger sein als 0.45%.

Stadler, Mölzer, Martin, Strasser

In Uncategorized on Mai 3, 2009 at 4:28

ewaldstadlermolzer

Mölzer, Stadler 1996

Der rechte Rand Österreichs sucht jeweils mit ihrem rechten Rand das jeweilige Glück bei den Wahlen zum Europäischen Parlament…  

stadler

Stadler, für den Österreich 1945 angeblich vom Faschismus befreit wurde,…

Eine illustre Gesellschaft weit rechts von der Mitte hat sich da versammelt und…

Knapp an 50% gescheitert

In Uncategorized on März 2, 2009 at 3:19

Vermutlich noch nie seit 1945 gab es in einer europäischen Region einen höheren Anteil rechtsextremer Wähler: 

In Kärnten erreichten gestern BZÖ (45.5) und FPÖ (3.8) zusammen 49.3% der Stimmen. Die Sozialdemokraten rutschten auf 28.6% ab, während die rechtskonservative ÖVP auf 16.5% zulegte. Bei den Grünen ist es nach wie vor unklar, ob sie die 5%-Hürde überspringen und damit weiterhin im Kärntner Landtag vertreten sein werden.

Verwirrende Nachrichten aus einem der wohl sonderbarsten Landstriche Europas!

Wieder ein Ausblick

In Uncategorized on Januar 14, 2009 at 3:25

„I hate to be negative, but in a world so full of hope, and little realisme I want to warn of the clear and present danger of misinterpreting government money with good money. This will NOT work – the state can not allocate efficiently, neither can they increase productivity or intellectual capital (a contradiction in terms for public sector)……..“

Steen Jakobsen, Chef-Anlagestratege, Saxo Bank, Kopenhagen {12.1.2009}

Im Handelsblatt kommen heute drei sogenannte Pessimisten zu Wort. Unter dem Titel „Auf die Krise folgt der Kollaps“ geben Gerald Celente, Gründer Trends Research Institute (Rhinebeck, USA), Frank Biancheri, Gründer des europäischen „Think Tank“ Leap/E2020 und eben Steen Jakobsen einen Ausblick auf das was da kommen mag:

Wohin steuert die Wirtschaft?

Jokobsen erwartet nach einer Zeit „spekulativer Exzesse“ einen „enormen deflationären“ Schub, einen „dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit“, negatives Wirtschaftswachstum für die nächsten 2 oder 3 Jahre und schliesslich eine massive Inflation aufgrund “extremer Ausweitung der Geldmengen“.

Celente sieht vor allem Deflation und eine Arbeitslosigkeit auf dem Niveau der 1930er Jahre und meint damit vor allem die USA.

Biancheri differenziert nach Regionen: USA, Kanada, Mexico und Grossbritanien werden am stärksten unter der Krise leiden, „möglicherweise ein Jahrzehnt lang“. Für Europa sieht er eine 2-3 jährige Rezession. Asien werde sich schneller erholen. 

Was passiert an den Kapitalmärkten?

Jakobsen: Die beste Anlage 2009 sind kurz-bis-mittelfristige Staatsanleihen. Aktien in den USA und in Europa fallen nochmals um 40%, in den Schwellenländern sogar noch tiefer. Die Preise für Rohstoffe fallen, Erdöl auf $ 25.

Anderer Ansicht ist Celente: „Warum Anleger noch Staatsanleihen kaufen, ist mir unverständlich.“ Er sieht Aktien in USA und Europa um 20-30% tiefer und sieht die Gefahr der „Zahlungsunfähigkeit grösserer Staaten“. Für 2009 erwartet er einen „Bankenansturm“ und empfiehlt Gold. 

Auch Biancheri spekuliert mit einer Zahlungsunfähigkeit der USA. Aktien könnten 10 Jahre brauchen, um wieder den Stand von 2008 zu erreichen. Er empiehlt Cash (in Euro und Yen, keinesfalls Dollar oder Pfund).

Wie geht es gesellschaftlich und politisch weiter?

Jakobsen sieht bei vielen Ländern die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit. Er meint damit die baltischen Staaten, Osteuropa, Russland, Venezuela und vor allem den Iran. Dort sieht er die grösste geopolitische Herausforderung: „Versorgungsschwierigkeiten könnten das Land in eine Revolution stürzen.“

Celente (dessen Blick offensichtlich vor allem auf die USA gerichtet ist) erwartet „soziale Unruhen“ in den USA und in China. 

Biancheri sieht in den USA 100 Millionen Menschen „ohne Absicherung“, in China werden Aufstände an der Tagesordnung sein. Die soziale Stabilität sei in vielen Ländern gefährdet.

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In Uncategorized on Januar 4, 2009 at 3:14

War on Gaza/ The Gaza Files

In Uncategorized on Januar 4, 2009 at 2:59

isaac herzog

tank

smog gaza

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Gert Jonke

In Uncategorized on Januar 4, 2009 at 2:51

Jonke

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Mit Mut in die Krise

In Uncategorized on Dezember 30, 2008 at 3:38

Artikel gelöscht

„Gastkommentar: Mit Optimismus und Mut der Krise trotzen“ – Wirtschaftsblatt.

„Häupl spricht Wienern Mut zu“ – Kurier.

„Köhler spricht Menschen Mut zu“ – MDR.

„Mit Tatkraft die Krise überwinden“ (Video) – Österr. Wirtschaftskammer.

„Hurra, eine Krise: Die Vorteile der Wirtschaftskrise zum Mut…“ – Die Zeit.

„Weihnachtsbotschaft soll Mut in der Krise machen.“ – newsxl.

„Mit Optimismus gegen die Krise“ – Bild.

2009: Optimismus wohin man schaut

In Uncategorized on Dezember 21, 2008 at 4:24

Obwohl nationale und internationale Wirtschaftsforschungsinstitute ihre Prognosen für 2009 laufend nach unten korrigieren, sind alle bisher veröffentlichten Zahlen angesichts der stetig voran schreitenden Superkrise von einem eigenartigen Optimismus getragen.

Dieser ist entweder angebracht, oder aber stehen den Wirtschaftsforschern keine entsprechenden Werkzeuge zur Verfügung, um angesichts der momentan herrschenden Anomalie plausible Zahlen zu erstellen.

Die Hypothese, hier werde -um die Menschen zu beruhigen- weltweit Schönfärberei betrieben, ist jedenfalls auch unplausibel.

Die OECD erwartet für 2009 einen Rückgang des weltweiten BIP/GDP um 0.4% und sieht grosse regionale Unterschiede. So sollen zwar USA (-0.9%) und die Eurozone (-0.6%) schrumpfen, doch bereits in Mittel-und-Osteuropa (CEE) sieht man ein Plus von 2%. Japan stagniert bei -0.1% wo hingegen China (+8%) und Indien (+7.3%) ihren Höhenflug fast ungebremst fortsetzen.

Für 2010 sieht die OECD einzig in Island ein weiteres Schrumpfen: -0.7% nach -9.3% 2009. Sieht ganz so aus, als ob hier Island als einziges schwer in die Krise geschlittertes Land dargestellt werden soll; und da sind Zweifel angebracht.

Die momentane Krise ist (die beiden Weltkriege ausgenommen) die schwerste nach 1929. Und auch diese Aussage ist umstritten. Angesichts der bereits umgesetzten und noch bevorstehenden massiven „Gegenmassnahmen“ durch Regierungen und Notenbanken hört man je nach Standpunkt (z.B. OECD), dass die Krise aufgrund der gesetzen Massnahmen auf 1 Jahr begrenzt werden kann, oder aber hört man das Gegenteil: Die Massnahmen verschlimmere die Krise und wandle sie um in eine Superkrise, in eine lang anhaltende weltweite Depression die jene der 1930-Jahre in den Schatten stellt.

War es richtig, die Banken zu retten? Die Antwort könnte sein: Es wäre richtig gewesen, wenn die betreffenden Banken überhaupt zu retten sind. Der Beweis steht noch aus. Entweder gelingt es oder aber die Banken gehen trotzdem unter und reissen ihre Staaten mit in den Bankrott.

Sind niedrige Zinsen, sind 0% jetzt das richtige? Niedrige Zinsen sind das Signal: Alles war gut und es wird so weitergehen. Das Geld bleibt billig. Viele sind aber der Meinung, dass nichts gut war und es so nicht weitergehen kann. Und da könnten 0% das falsche Signal sein.

Und wie wird 2009 wirklich? Hier die mf-Prognosen für die Entwicklung der BIPs/GDPs 2009 (in Klammern die Prognosen von ÖNB, ifo, RWI und vor allem OECD):

Welt gesamt ? (-0.4%)

CEE gesamt -5% (+2%)

Tschechien -3% (+2.5%)
Polen -2% (+3%)
Slowakei -6% (+4%)
Ungarn -3% (-0.5%)
Ukraine -15% (-2.5%)

Eurozone gesamt -6% (-0.6%)

Deutschland -8% (-2%)
Österreich -5% (-0.2)
Griechenland -5% (+1.9%)

Schweiz -7% (-0.2%)
Island -20% (-9.3%)
UK -11% (-1.1%)

USA -8% (-0.9%)
Kanada -5% (-0.5%)

Japan -1.5% (-0.1%)

Indien +1% (+7.3%)

China +1% (+8%)

In genau einem Jahr wird es hier einen Vergleich der Prognosen geben: mf gegen OECD. Und das wird spannend.