„Wir müssen die Gemäßigten stärken, damit wir die Fundamentalisten, die im Vormarsch sind, im Zaum halten und aus Österreich eliminieren… Ein Großteil der kriminellen Energie wird von Fremden ausgeübt… Ich will nicht mit meinen Abgaben Familienbeihilfe für Jugendliche zahlen, die nichts tun, außer einbrechen zu gehen.“
Jane Bürgermeister (auch Burgermeister bzw. Buergermeister) sei eine irischösterreichische Investigativjournalistin, die angeblich Baxter und die WHO verklagt hat.
Bezeichnet die Impfung gegen Schweinegrippe als Genozid.
Über sie gibt es keinen Eintrag in Wikipedia. Gibt es sie überhaupt? Jane?
In ihrem Objektivismus beschäftigte sie sich u.a. mit der Frage, wie sehr sich die Politik in die Wirtschaft einzumischen hat und kam zu dem Schluss: GAR NICHT. So wie Kirche und Staat getrennt sein müssen, so müssen auch Wirtschaft und Politik getrennt sein, jedenfalls darf die Politik der Wirtschaft keine Vorschriften machen. Steuern lehnte sie genauso ab wie den Sozialstaat. Die Aufgabe der Politik sei im wesentlich die Bekämpfung der Kriminalität.
Ayn Rand hatte einen nicht unbeträchtlichen Einfluss auf den späteren und langjährigen Chef der FedAlan Greenspan, der mit seinem billigen Geld hauptverantwortlich (sagt u.a. auch Joseph Stiglitz, NP 2001) für die Krise war und ist.
Laut Spiegel mehren sich die Zeichen, dass GMOpel jetzt doch (wieder nicht) an den österreichischkanadischen Autozulieferer Magna verkaufen möchte. Stattdessen gebe es Zeichen aus Detroit, dass GM Opel selbst sanieren möchte.
Das Ende ist absehbar: Für Opel. Für Magna. Und für GM.
FirstDu Page Bank, Riverview Community Bank, Bank of Elmwood, Flagship National Bank, Hillcrest Bank Florida, American United Bank und Partners Bank haben die Gesamtzahl der bankrotten Banken 2009 auf 106 erhöht.
Seit 2000 und vor Ausbruch der Weltwirtschaftskrise gab es nur einmal (2002) mit 11 Bankenpleiten ein zweistelliges Ergebnis. 2005 und 2006 gab es überhaupt keine Bankenpleiten in den USA. Im ersten Jahr der Krise (2008) erfolgte ein sprunghafter Anstieg auf 26.
Presseaussendung vom 17.10.2009 09:22/ SID Kärnten
Mord, versuchter Mord und Selbstmord im Bezirk St. Veit a.d. Glan;
Nachts zum 17.10.2009 schoss ein 50-jähriger Mann in der Gemeinde Frauenstein, Bezirk St.Veit/Glan, mit einer Pistole durch die Glasscheibe in die Küche eines Wohnhauses. Dabei wurde der 47-jährige Hausbewohner schwer verletzt und sein 18-jähriger Sohn getötet. Unweit des Wohnhauses richtete sich der Tatverdächtige selbst. Der Tragödie dürften Streitigkeiten vorausgegangen sein. Die Ermittlungen sind derzeit im Gange.
„Für ab 3. April 2003 bis 1. April 2007 entstandene Verbindlichkeiten der Hypo Alpe-Adria-Bank International AG und der Hypo Alpe-Adria-Bank AG (Österreich) haftet das Land Kärnten insoweit als Ausfallsbürge, als die Laufzeit der Verbindlichkeit nicht über den 30. September 2017 hinausgeht. Für nach dem 1. April 2007 entstehende Verbindlichkeiten übernimmt das Land keine Haftung mehr.“
Im Zuge des umstrittenen Verkaufs der Hypo Alpe Adria an die deutsche BayernLB (1,675 Mrd. € für 50%), hat das Land Kärnten unter ihrem damaligen LH Jörg Haider Haftungen für Altkredite aus den Jahren 2003 bis 2007 (mit einer Laufzeit bis 2017) in der Höhe von 18 Milliarden € übernommen.
Wirtschaftslandesrat Josef Martinz (BZÖ) hat damit auch heute noch keine Probleme: Da müsste schon eine Katastrophe passieren, dass diese Haftungen schlagend werden, meint er.
Der fürsorgliche und posthum von allen Kärntnern geliebte LH hat pro Einwohner Kärntens Haftungen in der Höhe von € 32.142 akzeptiert, für eine 5-köpfige Familie ergibt das eine Haftungssumme von € 160.710 und das ist angesichts der Weltwirtschaftskrise kein wirklich beruhigender Gedanke.
Glaubt man im Fall Krems den Gutachtern (und das muss man ja/ was bleibt einem anderes übrig?/ man war ja selbst nicht Augenzeuge), dann sieht es so aus, als hätte der handelnde Polizist einem 14-jährigen aus 1-2 Metern Entfernung in den Rücken geschossen. Eine Anklage wegen Totschlags steht also im Raume, mit Vorsatz könnte sich auch Mord ausgehen, es gilt die Unschuldsvermutung, der Beamte ist ja immer noch im Dienst…
Immer dann, wenn es also nicht gerade gut für die Polizei aussieht, naht Hilfe: Gestern wurde bekanntgegeben, dass ZWEI ANGEBLICHE MITGLIEDER EINER EINBRECHERBANDE verhaftet worden sein sollen und einer der Verhafteten soll im Fall Krems eine Rolle gespielt haben.
Klagenfurt (OTS) – Stefan Petzner hat seine Anwälte, die Gheneff – Rami – Sommer Rechtsanwälte KG beauftragt, wegen der jüngsten Veröffentlichungen in NEWS (Ausgabe 15.10.2009) gerichtliche Schritte einzuleiten.
In dieser Ausgabe wird tatsachenwidrig behauptet, dass Stefan Petzner in der Nacht vom 10.10.2008 auf den 11.10.2008 im
"Stadtkrämer" gemeinsam mit Dr. Jörg Haider gewesen wäre.
Diese Behauptung ist frei erfunden. Stefan Petzner wird all jene Personen/Medien, die solche Unwahrheiten behaupten/verbreiten
sollten, gerichtlich verfolgen.
Es ist nicht nur durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, sondern auch durch den ehemaligen, in der oben
angeführten Nacht anwesenden Inhaber des "Stadtkrämer" und durch einen weiteren Zeugen belegt, dass Stefan Petzner in dieser Nacht
niemals im "Stadtkrämer" war.
Rückfragehinweis: MMag. Michael Sommer, Gheneff - Rami - Sommer Rechtsanwälte KG, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Völkermarkter Ring 1, Tel. 0463/502940
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS
Für Massnahmen zur „Eindämmung“ der Weltwirtschaftskrise haben die USA bis dato 4031 Mrd. $ ausgegeben und damit deutlich mehr als für den Zweiten Weltkrieg (3600 Milliarden).
Wie die NZZ in ihrer heutigen Ausgabe (inflationsbereinigt!) vorrechnet, waren u.a. auch der Marshall-Plan (115 Mrd.), der New Deal (500 Mrd.) und der Vietnamkrieg (698 Mrd.) Peanuts verglichen mit den Stützungsmassnahmen der Jahre 2008 und 2009.
Das gesamte NASA-Programm (inklusive Mond) hat bisher Kosten in der Höhe von 851 Mrd. $ verursacht. Die Massnahmen der letzten 400 Tage übersteigen diese Summe um das 4,7-fache!
Seit Ausbruch der Krise haben die USA täglich 10 Milliarden Dollar in ihre Wirtschaft gepumpt.
Die Banken verstecken ihre Billionenverluste und liefern Quartalsgewinne. Die Notenbanken kaufen wertloses Papier und erhöhen die Geldmenge.
Gold ist am historischen Hoch [Hagen. Der Goldpreis klettert auf ein neues Rekordhoch die Bürger rennen den Juwelieren die Türen ein Vererbte Schmuckstücke finden sich in fast jedem Haushalt auch alte Münzen und sogar das Zahngold der Oma wird verscherbelt Jeder versucht ein Stück vom Kuchen zu ergattern]/
Die mit der Wirtschaft eng verflochtenen Wirtschaftsmedien (bloomberg, cnn, standard, handelsblatt, nzz, wirtschaftsblatt, dlf, orf, zdf, srg, bbc)/ Ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 470.000 für wirtschaft erholt sich. (0,31 Sekunden) / Paul A. Samuelson rechnet nicht vor 2012 damit/ erstgereiht bei Google/ sagen, es gibt Bodenbildung.
In Österreich ist die Krise überstanden. Dank der klugen Massnahmen der Regierung/ Werner_Faymann/ vier Semester Jus ohne Abschluss/ Josef_Pröll/ Agrarökonomie mit Abschluss. Jetzt gilt es nur noch, das Defizit zu bekämpfen, für die nächsten Jahre müssen die klugen Massnahmen hereingespart werden. 90% der Österreicher haben noch keine Auswirkungen der Krise bemerkt die jetzt beendet ist. 90% der Österreicher haben nichts von der Blase bemerkt, die die Krise ausgelöst hat.
Zum Glück gibt es auch Apokalyptiker/ Lebensmittel für 2 Monate/ 20.000 Schuss Munition/ Die Guthaben sind schon weg, nur hat es uns noch niemand gesagt/ Der Dollar crasht und der Euro hinterher/ Wie kann man Gold und Silber vergraben, ohne dass ein Metalldetektor anspringt?/ Die Banken werden eines Montags nicht mehr aufsperren und dann sind die Guthaben weg.
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oder jedenfalls ein Grossteil davon: Das BZÖ kann offenbar läppische € 30.000 nicht mehr aufbringen. Was früher der LH aus der Portokasse heraus bezahlt hätte, ist ein Jahr später ein Problem. Der Konkursantrag wurde eingebracht. (ORF)
Nordkorea: "Land ohne ohne Ausländer und Asylanten"
Derweil liefert die Kärntenpartei weitere Beispiele ihres politischen Ruins ab:
Landtagspräsident Josef Lobnig (BZÖ) verteidigt (ORF) eine geplante Fotoausstellung titels „Die Wahrheit über Nordkorea“. Diese zeige laut Fotograf Wolfgang Bogner (Villach) “ein Land ohne Asylanten und Ausländer, voller Heimattreue“ und sei ein Versuch, die „imperialistische Lügenpropaganda“ über Nordkorea aufzudecken (sh. auch lindwurm.wordpress.com).
Auch Kärnten, auch heute: Im Bergbaumuseum Klagenfurt wurde die ewige Jörg-Haider-Ausstellung eröffnet. Sie zeigt gruselige Details (u.a. Designerjeans) aus dem Leben des vor einem Jahr im Suff zu Tode gekommenen Rechtspolitikers.
Krisenvorbereitung auch hier seit längerem abgeschlossen:
- grössere Mengen Gold/Silber in Barren und Münzen eingelagert
- Bankkonti auf Minimum für Zahlungsverkehr reduziert, Bargeldbestand in CHF griffbereit
- ausgewogenes Lebensmittelvorratslager für 4 Personen für mindestens 2 Jahre angelegt
- Schusswaffen und Munition (20′000 Schuss) jederzeit griffbereit
- grosses Lager an Spirituosen/hochprozentigem für Tauschhandel gelagert
- grosse Mengen an Benzin eingelagert
Persönliches Umfeld von Gleichgesinnten:
- Koch für Zubereitung von allerlei nahrhaftem aus Lager
- Hoher Militär für anonymes Besorgen von Waffen und Munition
- Dipl. Ing. für allerlei was Strom/Informatik/Kommunikation anbelangt
Bin selber Banker, einer von der Sorte, welche den Zusammenbruch seit Jahre predigt. Werde bei Abhebelimiten meine Filiale für meine Freunde am Wochenende oder Feiertagen aufmachen und Konti noch ganz leerräumen.
In der Zwischenzeit wird Papier anonym in EM getauscht.
Im Fall Krems belasten die Gutachter jenen Polizisten, der die tödlichen Schüsse auf den 14jährigen abgegeben haben soll, schwer. Der Polizist habe stehend und aus einer Entfernung von 1,5 bis 2 Metern in den Rücken des 14jährigen geschossen. Auch von einer „Bewaffnung“ des verhinderten Einbrechers könne man nicht mehr sprechen: Der 14jährige hatte Werkzeug (das als Waffe hätte dienen können) eingesteckt und nicht in der Hand, sagen die Gutachter.
Trotzdem geht alles seinen gewohnten Gang: Die betroffenen PolizistInnen bleiben im Dienst und ein „Polizeigewerkschafter“ bemüht sich im ORF-Radio festzustellen, dass man den handelnden Beamten kein Fehlverhalten unterstellen könne. Die österreichische Polizei beschädigt das Ansehen der österreichischen Polizei weiter.
Im Fall Meischberger antwortet der Fall bei Florian Klenk auf die Frage „Sind sie gierig?“:
„Sie müssen sich das wie bei einem modernen Maler vorstellen. Der schüttet ein Bild hin und kassiert dafür auch Millionen. Für die Entwicklung meines Stils habe ich mein ganzes Leben investiert.“
Meischberger beschädigt das Ansehen der österreichischen Wirtschaft weiter.
Im Fall Grasser bekommt der beschuldigte Exfinanzminister im ORF-Fernsehen die Möglichkeit, die gegen ihn erhobenen Beschuldigungen entrüstet zurückzuweisen. Es ist Moderatin Ingrid Thurnher zu verdanken, dass das Interview zu keiner Grassershow verkommen ist. Grasser beschädigt das Ansehen der österreichischen Politik weiter.
Im Fall Berlusconi wartet jetzt alles auf das Klicken der Handschellen. Der korrupte Ministerpräsident, der Italien regiert wie andere einen kleinen Wanderzirkus, sieht sich im Zentrum einer Verschwörung linker Richter, linker Medien usw. Was Fernsehen und Zeitungen angeht, ist dieser Vorwurf lächerlich, denn im wesentlichen sind diese seit Jahren von Berlusconi selbst auf Berlusconirechtskurs eingeschworen. Der Reiter beschädigt das Ansehen Italiens weiter.
Viele Beobachter der österreichischen Innenpolitik gehen davon aus, dass die Verhaftung von Karl-Heinz Grasser unmittelber bevorsteht. Was ist Ihre Meinung?
Im Februar 2009 gab es jedenfalls noch eine allgemeine Übereinkunft darüber, dass eine Company wie RAIFFEISEN INT. BANK-HLDG AG u.a. ob ihrer Verstrickungen im Osten quasi erlegt sein müsste.
Das äusserte sich in einem Aktienkurs von € 13 am 17.2.2009 und verglichen mit dem Höchsstand von 2008 (€ 110,20 am 2.5.) war das Minus von 87,55% wahrlich unübersehbar. Seither hat die Aktie Boden gutgemacht und liegt aktuell bei 45,69, was verglichen mit dem Tiefststand eine sattes Plus von 251,46% bedeutet.
Eigentlich erinnert nur noch der Vergleich mit dem Höchsstand von 2008 (MINUS 53.3%) daran, dass wir in der Weltwirtschaftskrise leben.
Abgesehen davon, dass Blog vielleicht doch eher männlich ist, dass es daher exzellenter Blog heissen müsste, ist dieser Blog der rechtsextremen DVU (Brandenburg?) sicher nicht in einer Weise exzellent, wie WordPress bei “Blogs über: Landtagswahl“ behauptet.
Hoffentlich ist hier (wie mf annimmt) eine künstliche „Intelligenz“ gescheitert. Ansonsten wäre nämlich WordPress als ganzes gescheitert und wer will das schon?
Und sie sind immer noch nicht ausgestorben. Ein gewisser Hans A. Bernecker (71) sieht den DAX (zurzeit 5605) bereits 5-stellig. Wörtlich: Im momentanen Aufwärtstrend, der drei bis vier Jahre dauern wird, werden wir im DAX jedenfalls ein fünfstelliges Niveau erreichen. (wirtschaftsblatt.at) Man beachte das Wort jedenfalls!
Die Oberösterreichischen Nachrichten sind gestern mit FPÖ-Wahlwerbung ins Wahlwochenende gestartet. Ein auf die erste Seite geklebter Folder („Wenn 2 sich streiten wähl doch den Dritten“) hat die „Unabhängigkeit“ der Zeitung de facto beendet.
Bei der „Abschlusskundgebung“ der FPÖ zur Landtagswahl in OÖ haben Wahlhelfer Kappen mit der Aufschrift „HC mach mir ein Kind, dass nicht alle von die Ausländer sind“ (derstandard.at: „Altbekannte Hetzparolen zum blauen Wahlabschluss“) verteilt. Dazu die FPÖ: „Eine Gruppe linker Aktivisten hat sich bei der heutigen Wahl-Schlusskundgebung der FPÖ in Linz eingeschleust. Als Wahlhelfer der Freiheitlichen getarnt haben…“(ots.at)
Die FPÖ hatte 1949 (!!!) ihr bislang bestes Oberösterreich-Wahlergebnis: 20.8%. 1955 Absturz auf 9.6%, ab da kontinulierliches und altersbedingtes Aussterben der potentiellen Wählerschaft mit schliesslich 5% (1985). 1991 und 1997 Haidereffekt mit 17.7 und 20.6%. 2003 Absturz auf 8.4%. (www2.land-oberoesterreich.gv.at/…)
Grasser sucht sich ein neues Büro: Wie der Standard schreibt, löst der Exfinanzminister jetzt seine BÜROGEMEINSCHAFT mit Walter Meischberger auf. Und er habe mit seinem Freund nie über die Buwog gesprochen…
132 Millionen Schilling kassierte Ex-FPÖ Walter Meischberger anlässlich des vom damaligen Finanzminster Karl-Heinz Grasser eingefädelten Verkaufs der Buwog an die Immofinanz, die inzwischen von der Immoeast übernommen wurde. Weder Grasserfreund Meischberger, noch der ebenfalls in die Affäre verwickelte Peter Hochegger haben ihre „Einkünfte“ versteuert.
Die Immofinanz zahlte für die Buwog-Wohnungen € 600 pro Quadratmeter und damit halb soviel wie andere, wie der Rechnungshof feststellt. Trotzdem fordert jetzt Immoeast-Chef Zehetner von Meischberger die 9,6 Millionen Euro zurück, weil es keine Gegenleistung gegeben habe.
Mitleid mit Meischberger?
Glaubt man dem Standard, dann kommen auf Meischi, der bereits 1998 wegen „Anstiftung zur Steuerhinterziehung“ rechtskräftig verurteilt wurde, harte Zeiten zu. Zumindest 3.9 Mio. € Einkommenssteuer muss er zahlen und vielleicht auch noch Umsatzsteuer. 2003 habe er eine Villa in Döbling gekauft (die mit angeblich 1.4 Mio. belastet ist). Sein Aktienportfeuille könnte krisenbedingt arg zerzaust sein. 2004 hat Meischi seine Anteile am Seitenblickemagazin an Red Bull verkauft.
Der ehemalige Abgeordnete der FPÖ und Trauzeuge von Exfinanzminister Karl-Heinz Grasser, Walter Meischberger hat 2004 anlässlich des Verkaufs der bundeseigenen BUWOG an die Immofinanz 9 Millionen € kassiert. Die Zahlung wurde über Zypern abgewickelt.
Karl-Heinz Grasser, der für diesen Deal verantwortlich war, ist laut derstandard.at “sehr verwundert und verärgert“. Meischberger möchte sich offenbar ein Finanzstrafverfahren ersparen und hat Selbstanzeige beim Finanzamt erstattet. Zuvor hatte es nach Berichten von Wirtschaftsblatt und Format offenbar so ausgesehen, als ob Grasserfreund Peter Hochegger die Summe kassiert hat.
Walter Meischberger war 2001 Geschäftsführer der Agentur Zehnvierig. Im Zuge des Skandals um die Homepage des damaligen Finanzministers Karl-Heinz Grasser wurde 2003 eine Zahlung von € 30.000 (angeblich für Fotorechte) von Zehnvierzig an den „berühmten“ Verein zur Förderung der New Economy bekannt. (derstandard, 19.7.2003)
Antisemitismus, Heimatblablabla und das übliche Gesudere haben der rechtsextremen FPÖ bei den Landtagswahlen in Vorarlberg eine Verdoppelung gebracht: 25.2 nach 12.9%. Das ist aber nichts neues: Bereits 1999 hatte die FPÖ 27.44% im Ländle
Die rechtskonservative ÖVP, die nach antisemitischen Ausfällen der FPÖ eine Fortführung der Koalition ausgeschlossen hatte, musste ein Minus von 4.1% hinnehmen, – 50.8. nach 54.9% -, bleibt aber mit grossem Abstand stimmenstärkste Partei.
Völlig unter der Räder kam die SPÖ, die nur noch 10.1% erreichte (-6.8%), während die Grünen auf 10.4% (nach 10.2%) kamen.
Der Westen ist am Ende
der Osten ist am Ende
im Norden ist es mir zu kalt
Im Süden krieg ich Sonnenbrand
Wohin soll ich gehen?
also bleibe ich hier
Wohin soll ich gehen?
Also überall hin
Zuviele schleichen sich
in die Öffentlichkeit
Wie Gentleman-Verbrecher
und verlassen das Bild
mit prallgefüllten Konten
Millionen glauben den Zusammenhang
von Schweiß und Gefühl und Ehrlichkeit In Wahrheit zählt nur die Kunst des Zitats
In Wahrheit zählt nur der richtige Moment
Mord nach der Heiratsannonce – Fall Erika H. vor Gericht
(Arbeiterzeitung, 28.11.1973) Der Fall Erika H. machte im September vergangenen Jahres Schlagzeilen. Dienstag begann der Prozess gegen den „Mörder mit der Chiffrenummer“, Otto Rudolf Braun, 42 Jahre alt. Ihm wirft der Staatsanwalt Raubmord an der 42jährigen Sekretärin vor. Otto Rudol Braun bekannte sich des Raubes und an dem Tod der Frau für schuldig. Den Raubmord allerdings will er nicht begangen haben. „Der Tod war nur ein Unglücksfall“, behauptet er.
Erika H., unverheiratet, suchte mit Hilfe von Heiratsanzeigen einen Mann fürs Leben zu finden. Otto Braun, auch Dr. Otto Braun – „ich habe den Doktortitel in Tanger gemacht“ – beschäftigungslos, Zettelverteiler rechtsradikaler Vereinigungen, Hitlerfan und Judenhasser, wegen Verbreitung von NS-Schriften verurteilt, verurteilt auch wegen Diebstahls, Veruntreuung und Betruges, suchte mit Heiratsanzeigen wieder eher Geld als Frauen zu finden.
So mit Erika H. bekanntgeworden, verabredete er einen Spaziergang in Mödling. Nachdem er sie mehrere Male getroffen und ihr beim letzten Mal 500 Schilling aus der Tasche gestohlen hatte, sollte es am 23. September [1972] zur letzten Aussprache beim Anninger kommen. Vierzehn Tages später fanden Spaziergänger Erika H. ermordet, in einer Mulde versteckt. Schmuckstücke der Ermordeten tauchten im Wiener Dorotheum auf. Die versetzten, der Polizei bekannten Wertgegenstände überführten Otto Braun dann auch. Er hatte sich nach dem Spaziergang beim Anninger kurzfristig in die Bundesrepublik [Deutschland] abgesetzt. Ende Oktober wurde er bei einem Hauseinbruch bei Mödling überrascht und verhaftet.
Die Tat selbst beschreibt Otto Rudolf Braun so: „Wie hatten eine Auseinandersetzung. Sie war kleiner als ich. Ich wollte sie zurückhaklten. Dabei habe ich sie unglücklicherweise mit dem Unterarm erwürgt.“
Der Prozess wir heute Mittwoch fortgesetzt.
Otto Rudolf Braun Foto AZ, Nov.1972
Lebenslänglicher Kerker für Braun
(Arbeiterzeitung, 1.12.1973) Mit acht „Ja“ erkannten die Geschworenen Freitag nachmittag den 42jährigen Otto Rudolf Braun des Mordes an der 42jährigen Erika H. schuldig. Er wurde zu lebenslangem Kerker verurteilt. Die Verhandlungen gegen den rechtsradikalen Vertreter hatten vier Tage gedauert, während derer er den Richtern eine Fülle verschiedener Versionen über das Geschehen, das zum Tode Erika H.´s geführt hat, gegeben hatte. Keine dieser Versionen kann jedoch, wie Staatsanwalt Dr. Kresnigg in seinem Plädoyer ausführte, der Wahrheit entsprochen haben.
Freiheitliche wollen mit Populismus und Liberalismus den zweiten Platz erobern – ohne Hilfe der Bundes-FPÖ (diepresse)
Unterschiedliche Kommentare zum Wahlkampfauftakt der Vorarlberger FPÖ. Vermutlich hat der Berichterstatter der Presse die Polemik um den Exil-Juden aus Amerika einfach überhört oder findet es nicht berichtenswert. Wie auch immer. Bessere Ohren dürfte jedenfalls der Vorarlberger LH Herbert Sausgruber (ÖVP) besitzen: Gegenüber Vorarlberg heute erklärte er, dass so etwas in einer Landesregierung nichts verloren habe.
Mit so etwas meinte er vermutlich Dieter Egger.
Interessant auch, dass sich die Vorarlberger auf die Werbeagentur des schweizer Rechtsextremisten Christoph Blocher verlassen und nicht auf jene der eigenen Partei. Das Ergebnis (The Final Countdown) bleibt jedenfalls immer dasselbe.
- Neonazis zetteln bei Party der Jungen ÖVP Hof/ Salzburg Schlägerei mit Ausländern an (salzburg.orf.at, 22.8.2009)
- Neonazi-Schmierereien auf Gospel-Kirche in Linz (derstandard.at/, 14.8.2009)
- Österreichische Neonazis (ua) sprechen bei Aufmärschen der rechtsradikalen Delnicka strana in Prag, Brünn oder Jihlava. (diskriminierung-de-cz-sk.blogspot.com/, 19.8.2009)
- Nazi-Veranstaltung unter österr. Beteiligung in Nový Knín (dokmz.wordpress.com/, 18.8.2009)
- Attacke gegen Roma in Osttirol ohne Konsequenzen? (albertsteinhauser.at/ NR der Grünen, 17.8.2009)
Zu neonazistischen Übergriffen soll es diese Woche in Nickelsdorf bei einem Konzert der US-amerikanischen Hardcore-Band Agnostic Front/ AF gekommen sein.
Am 17. August 2009 sollten teutschlandweit rechte Flashmobs stattfinden. In Wien haben sich zu diesem Anlass zwei Männer, eine Frau und ein Baby veröffentlicht.
Teilnehmer des Wiener Flashmobs Ausschnitt eines Fotos von www.ikoon.at
Einen Bericht und Fotos auf www.ikoon.at/ unter dem Titel War wohl nix. Der Antimob09 in Wien.
Sieben Soldaten des österreichischen Bundesheers haben im Februar 2009 im Kosovo eine Art Hitler-Verehrung veranstaltet.
Alle sieben Soldaten werden mit Ende September „definitiv gekündigt“.
Ein Unteroffizier ist suspendiert, ein zweiter hat gekündigt. Und die restlichen fünf? Machen weiter Dienst im Camp Casablanca, vermutlich bis Ende September…
Ein repräsentatives Posting dazu von wb0711 in den Foren des ORF:
„jössas na, sie haben die hand gehoben und verlieren… deshalb ihren job… kanonen auf spatzen…“
Leider nein. Zweimal 6 Monate BEDINGT für „Wenn i sag ‘ Gusch, Neger’, dann is gusch“ und Faustschläge in das Gesicht eines UNO-Angestellten. Auch dessen kleine Tochter wurde bei dem Vorfall verletzt.
„Am 2. August machten französische Romafamilien Halt in Ainet, wo sie die Nacht in ihren Wägen verbringen wollten. Nach Mitternacht zog ein mit Stangen bewaffneter und teilweise alkoholisierter Mob zum Rastplatz, wo „Zigeuner raus!“-Rufe erhallten und auf die Wohnwägen getrommelt wurde. Die völlig verängstigten Roma fuhren daraufhin noch in der Nacht weiter.“
- In Wien gab es am 5.8.2009 eine Demonstration (200 Teilnehmer). (at.indymedia.org)
- In Salzburg haben etwa 20 Jugendliche vor der PI Rathaus demonstiert. Die friedliche Aktion war nicht angemeldet und wurde von der Polizei aufgelöst. Die Organisatoren der Demonstration werden angezeigt, teilte die Polizei mit. (salzburg.orf.at)
- In Feldkirch wurde eine spontane Demonstation gegen Polizeigewalt von der Polizei verhindert. (austria.indymedia.org)
- Am 9.8.2009 findet um 16 Uhr in Krems eine „Demo gegen Polizeimorde“ statt. (at.indymedia.org)
„Ein Supermarkt mit vollen Regalen, da soll´n ma jetz a Projektil suchen?“
Friedrich Kutschera, Staatsanwalt, bei einer Pressekonferenz 5.8.2009
Wer ist Opfer, wer Täter?
Sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls von Krems läuft die Propaganda-Maschine des Innenminsteriums auf Hochtouren: Die beiden Jugendlichen seien „amtsbekannt“, heisst es. Nähere Angaben dazu werden zunächst keine gemacht.
Während sich die PolizistInnen von ihrem „Schock“ einen ganzen Tag lang erholen durften und „nicht einvernommen werden konnten“ -, wird der 16-Jährige (dem in beide Beine geschossen wurde!) befragt und noch im Krankenhaus verhaftet. Fluchtgefahr? Verdunkelungsgefahr? Einen Tag später fahndet die Polizei nach einem „dritten Täter“. Die Staatsanwaltschaft erklärt, man gehe nicht von einem „dritten Täter“ aus.
Innenministerin Fekter fällt nichts anderes ein als festzuhalten, dass „pro Jahr viele Polizisten im Einsatz schwer verletzt oder getötet werden“, was insofern falsch ist, da sich kaum jemand in Österreich an einen im Einsatz erschossenen Polizisten erinnern kann. Sehr wohl kann man sich in Niederösterreich daran erinnern, dass die Polizei regelmässig Menschen erschiesst:
- Vor einem Jahr wurde in Wetzelsdorf ein Motorradfahrer, der sich einer Verkehrkontrolle entziehen wollte vom Motorrad heruntergeschossen. Die Ermittlungen sind offenbar noch nicht abgeschlossen.
- Wenige Monate zuvor wurde in Schwechat ein Mann erschossen, der sich angeblich als Polizist ausgegeben hat und auf die Beamten losgefahren sein soll. Das Verfahren gegen den Todesschützen wurde eingestellt.
Ende der Glückssträhne.
Diesmal hat die Polizei einen Vierzehnjährigen erschossen, der unbewaffnet nachts mit einem Freund im nahen Merkur einbrechen gespielt hat. Der Vierzehnjährige wurde „von hinten“ erschossen. Zwar sind Supermärkte insbesondere nachts keine geeigneten Spielplätze für Heranwachsende und doch gibt es diesmal einiges an Symphatie für den Erschossenen:
Kinder zünden am Eingang zum Merkur Kerzen an im Gedenken an den Vierzehnjährigen, der einer von ihnen war.
Und plötzlich geht die Glückssträhne der Polizei zu Ende: Diesmal wird es nicht gelingen, den Erschossenen als (rumänischen) Schwerkriminellen oder sonstwie wenig bedauernswerten Zeitgenossen darzustellen, der einfach nur Pech gehabt hat in seinem kriminellen Treiben. Diesmal wird (so ist anzunehmen) die Öffentlichkeit den mit dem Fall befassten Behörden auf die Finger schauen und den Prozess gegen die PolizistInnen genau beobachten und hinschauen, ob diesmal wirklich Recht gesprochen wird.
der sofort versucht, die Diskussion in Richtung Nigerien zu lenken. Nigerien ist nach Wikipedia veralteter deutscher Sprachgebrauch, alle nach 1920 geborenen würden vermutlich Nigeria schreiben!
Dr. Lorenz steht im Verdacht, als Rechtsanwalt Geldbeträge in Gesamthöhe von 1,45 Millionen Euro von Treuhandkonten abgehoben zu haben. Geschädigt wurden dadurch mehrere Klienten des Anwalts. Dr. Lorenz flüchtete vermutlich in Begleitung seiner Lebensgefährtin Brigitte Haider. Er ist passionierter Golfspieler. Für Hinweise, die zur Festnahme von Dr.Lorenz und Brigitte Haider führen, ist eine Belohnung von 14900 Euro ausgesetzt.
Familienname: Dr. Lorenz
Vorname: Friedrich Raimund
Geburtsdatum: 01.12.1950
Geburtsort: Salzburg
Staatsangehörigkeit: Österreich
Beschreibung: Ca. 180 cm groß, brünettes Haar, Stirnglatze
Bes. Kennzeichen: Narben am linken Bein nach Venenoperation, am rechten Zeigefinger fehlt die Fingerkuppe
Fremdsprachen: Englisch, Italienisch, Spanisch
Internet gefahndet seit: 29.01.2001
Gericht: Landesgericht Salzburg
Belohnung: Euro 7450.-
Sachverhalt:
Der ehemalige Wirtschaftsanwalt Dr. Friedrich Lorenz ist verdächtig, seit Oktober 2001 in mehreren Fällen Beträge in der Gesamthöhe von mindestens Euro 1.453.456,– von Treuhandkonten behoben zu haben, um sich dadurch unrechtmäßig zu bereichern.
Seine damalige Freundin Brigitte Haider ist verdächtig, die Manipulationen von Dr. Lorenz vorbereitet und mit ausgeführt sowie die veruntreuten Gelder im Ausland deponiert zu haben. Hinweise führten zur Beschlagnahme von mehr als 600.000 Euro in Bozen und Liechtenstein, die von Brigitte Haider bei Firmengründungen und Stiftungseröffnungen angelegt worden waren. Dabei gab sie an, das Geld stamme aus Erbschaften und der Zweck der Firmen sei ein Modehandel zwischen London, Mailand, Paris und Rom. Gegen Dr. Friedrich LORENZ und Brigitte HAIDER bestehen vom Landesgericht Salzburg Haftbefehle und Steckbriefe. Nach beiden Personen wird von der INTERPOL weltweit gefahndet.
Chronologie der Flucht:
19.10.2001 Flug München – Madrid 23.10.2001: Anmietung eines Appartements im Zentrum von Florenz, Italien, gemeinsam mit Brigitte Haider. 28.10.2001: Pkw von Dr. Lorenz, VW Passat schwarz, wird von unbekannter Person am Flughafen München abgestellt 29.10.2001: Steckbrief gegen Dr. Lorenz wird vom Landesgericht Salzburg erlassen 07.12.2001: Aktenzeichen XY (auch in Südtirol ausgesendet) 09.12.2001: Verlassen des Appartements in Florenz
Eigenschaften:
• Fehlende Fingerkuppe am rechten Zeigefinger
• Narben am linken Bein nach Venenoperation im Jahre 2001
• Brillenträger – teilweise
• Spricht Englisch, Spanisch, Italienisch
• Gilt als „Lebemensch“ und Gourmet
• Zigarrenraucher
• Bevorzugt Rotwein
• Leidenschaftlicher Golf-Spieler
• Hobby: Segeln
Familienname: Haider
Vorname: Brigitte
Geburtsdatum: 03.09.1969
Geburtsort: Zwettl Österreich
Staatsangehörigkeit: Österreich
Beschreibung: Ca. 175 cm groß, schlank, blondes Haar, blaue Augen
Fremdsprachen: Englisch
Internet gefahndet seit: 14.11.2001
Gericht: Landesgericht Salzburg
Belohnung: Euro 7450.-
Eigenschaften:
• Brillenträger – teilweise, Kontaktlinsen (über 5 Dioptrien)
• Spricht Englisch
• Leidenschaftliche Golf- und Tennisspielerin.
• Einnehmende Persönlichkeit mit Überredungsgabe
• Versuchte mehrfach, männliche Personen für ihre Manipulationen zu gewinnen
• Sammelt Elefantenfiguren ( zB. als Glückssymbol )
• Könnte eigenes Restaurant betreiben
Chronologie der Flucht:
07.10.2001: Flug Salzburg – London, angeblich um dort zu arbeiten 15.10.2001: Liechtenstein, Kontoeröffnung 20.10.2001: Anmietung eines Mietwagens Ford Focus Kombi (mit dem insgesamt etwa 5000 Kilometer zurückgelegt werden) 23.10.2001: Anmietung eines Appartements im Zentrum von Florenz, Italien, gemeinsam mit Dr. Friedrich Lorenz 26.10.2001: Stiftungserrichtung in Liechtenstein 29.10.2001: Anruf bei Bundespolizeidirektion Salzburg von einem englischen Wertkarten-Mobiltelefon 14.11.2001: Steckbrief gegen Brigitte Haider wird vom Landesgericht Salzburg erlassen 07.12.2001: Aktenzeichen XY (auch in Südtirol ausgesendet) 09.12.2001: Verlassen des Appartements in Florenz
Die Darstellerin Dita von Teese, Exehefrau des Popsängers Marilyn Manson reist morgen nach Salzburg und befragt ihre 103.346 Follower auf Twitter, was sie mit ihren freien Nachmittagen anfangen soll.
Flying to Salzburg tomorrow, any suggestions on how to spend my free afternoons?
…steigt das Interesse an H1N1 wieder deutlich: Diese die Schweinegrippe bzw Neue Grippe betreffende Seite wurde bis dato 1.134 mal aufgerufen, die Tendenz seit 7 Tagen: stark steigend! Leider gibt es nach dem Zählende bei der WHO keine zuverlässlichen Zahlen mehr. Flutracker mag sich zwar bemühen, aber was soll man von der dort für Österreich angegebenen Zahl 11 halten, wenn zur Zeit alleine im LKH Salzburg 14 verifizierte H1N1-Fälle in Quarantäne sind?
Graz ist Katastrophengebiet. Und auch in anderen Regionen war und ist Hochwasser ein Thema. Was liegt also näher, als den Suchbegriff Hochwasser bei Twittersearch einzugeben.
Was kommt? Nachrichten in Echtzeit, am Puls der Zeit?
Weit daneben, denn Twitter scheint zum Thema Hochwasser nur 1 Ergebnis zu kennen und das ist vier Tage alt und linkt das Hochwasser vom Juni 2009 in Hainburg und Rohrau. Entweder (und das ist unwahrscheinlich) benutzt kein Twitterer das Wort „Hochwasser“ oder aber die Twitter-Suchfunktion funktioniert ganz einfach nicht oder ist jedenfalls eingeschränkt auf die Begriffe „Michael Jackson“, „Harry Potter“, „Walter Cronkite“, „Rise & Grind“, „Go Roads Dogs“ und „australiawantsjonas“.
Dieser Ausflug von Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) zu seinem Vorvorgänger Karl-Heinz Grasser nach Capri hat sich für die Republik gelohnt,
denn spontan erklärte sich der Ehemann von Fiona Swarovski bereit, die Spekulationsverluste der Bundesfinanzierungsagentur in der Höhe von voraussichtlich € 370,000.000 zu übernehmen. Er (und seine Nachfahren) werden monatlich € 150.000 an die Republik überweisen und das für die nächsten 206 Jahre, sagte der ehemalige Finanzminister. Entsprechende Verfügungen in seinem Testament hätte er bereits getätigt.
Weiters machte Grasser den Vorschlag, sein Nachfolger Wilhelm Molterer möge den Zinsendienst leisten. Ob dieser bereit ist, die zunächst auf 11,1 Mio. € jährlich geschätzte Summe zuzuschiessen, ist noch nicht bekannt.
Rechnete man mit einer konstanten Todesrate (0.45%), so wäre im kommenden Herbst und Winter alleine in Österreich mit 7.515 Todesfällen durch H1N1 zu rechnen.
Zum Glück aber dürften die Zahlen der WHO die wahre Dynamik der Pandemie nur unzureichend widerspiegeln: So sollen im besonders stark betroffenen New York bereits im Juni 2009 knapp 7% der Bevölkerung (= 500.000) infiziert gewesen sein und in den gesamten USA mindestens eine Million. [Quellen: Wikipedia, CDC, Centers for Disease Control and Preventing]
Stimmt also die Zahl der Erkrankten nicht und wäre aber die Zahl der Todesfälle richtig, so könnte die Todesrate auch (weitaus?) niedriger sein als 0.45%.
Zwei Flugzeugabstürze im Juni 2009 gehören zu den 100 WORST AVIATION DISASTERS. Die Rangliste wird von planecrashinfo.com erstellt und umfasst zivile Luftfahrtunfälle nach 1920.
- Der Abstürz einer A330 der Air France am 1.6.2009 über dem Atlantik ist mit 228 Toten auf Rang 21.
- Der Absturz einer A310 der Yemenia am 30.6.2009 vor den Komoren ist mit 152 Toten auf Rang 68.
Als schwerstes Disaster der zivilen Luftfahrt gilt das Ereigniss des 11.9.2001 in New York. In den beiden B767 und am Boden starben insgesamt 2907 Menschen.
Auf Rang 2 ist der Zusammenstoss zweier B747 am 27.3.1977 in Teneriffa mit insgesamt 583 Toten, auf Rang 3 der Absturz einer B747 am 12.8.1985 in Japan mit 520 Toten.
Seit 4 Tagen gibt es auf der Site von theranlive.org keine neue Nachrichten oder Fotos.
Am 17.6.2009 wurden (vermutlich gegen 10 Uhr abends) zum letzten Mal Fotos und youtube-Videos von den Ereignissen des 17.6. sowie folgender Text veröffentlicht.
Tehran, 2009/6/17
Iranian protestors to 2009 Presidental election results, had a “silent demonstration” at the 5th day of protests.
They moved from 7tir square to Enqelab square. The protestors want to revoke this elections.
P.S: Many websites and news agencies linked to this website and photos. Thanks to everybody for supporting me and protestors. Sueddeutsche.de has write an article about me and some other media that reports the news from Tehran. It’s available Here.
Seither ist Amir S., Fotojournalist und Betreiber von tehranlive entweder verschwunden, oder -wie er gegenüber der Süddeutschen angedeutet hat- abgetaucht.
Die letzte TwitterNachricht stammt ebenfalls vom 17.6.2009 (12h26 am):
I uploaded a YouTube video — Demonstration and Protests to Election Results – The 5th Day
Unterdessen gibt es auf theranlive.org immer mehr besorgte Kommentare wie diesen:
Has anyone heard from Amir? I’m starting to get worried, he hasn’t posted anything since wednesday. I really hope you’re ok Amir! The whole world sends out their hearts to your nation. Kyle said this on 21 June, 2009 at 10:45 am | Reply
در انقلاب با از استفاده ازگاز اشکآور و ماشینهای آبپاش و ضرب و شتم مردم توسط باتوم و چماق
یخواهند مردم را متفرق کنند
A key rally against Iran’s presidential elections will go ahead – in defiance of Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei – opposition sources say.
schreibt die BBC
Still aus "CNN's Kara Finnstrom talks about some of the ways information is coming out of Iran"
IRIB is spreading lies on TV around the West and today’s gathering. Going to be there in an hour. Hope to RT you again #iranelection #GR88
schreibt Iran09 vor etwas mehr als einer Stunde und hat sich vermutlich schon auf den Weg gemacht…
- http://twitter.com/iran09, Juni 17, 2009, 21h19: iran09: Friends are distr. sent proxies. You wanna become a proxy distri? email me at twitter.iran09@gmail.com w/ your twitterID! #iranelection #GR88
vor 2 Stunden: sea of green to approach 7 Tir from 2 directions – Tehran Uni via Enghelab Ave AND 7 Tir via Vanak Sq – CONFIRMED MOUSAVI – #Iranelection
Still aus "Opposition Rally Protesting in Tehran June 17 2009"
Juni 15, 2009:
7:19
iran09: Shots fired at huge election protest in Tehran http://tinyurl.com/mva5sz http://tinyurl.com/n268qh #iranelection
7:20
Iran revolution taking place on … Twitter? http://tinyurl.com/mva5sz #iranelection
7:20
bahram81: more pics from rally http://bit.ly/aFGKo #iranelection
7:23
bahram81: Letter going around in some websites calling ppl to form „national guard“ for organized resistance #iranelection
7:26
bahram81: (VIDEO) Ghazvin Uni http://bit.ly/LjSK5 „Victory is near by God’s grace, death to this deceitful Gov.) #iranelection
7:27
@abzole 7 ppl killed and many more injured in azadi sq ( #iranelection
7:29
bahram81: More reports of violet suppression of protests in other cities, more chatter „guards too tall&large to be Iranian“ #iranelection
7:29
iran09: لحظه دشوار تاریخ جمهوری اسلامیhttp://bit.ly/xpBKR #iranelection
7:30
bahram81: Eyewitness account from Mashhad „guards took a young man’s cloth off before beating him while other filmed“ #iranelection
7:31 http://bit.ly/LjSK5 #iranelection Flickr photo stream from Tehran
7:32
bahram81: Sarkozi criticizing Iran too now #iranelection
7:34
Gishar: todays demonstration were done good except in Azadi sq where some gun shot.
7:35
bahram81: BBC Persian „ppl set a basij militia base on fire“ in Tehran #iranelection
7:36
iran09: http://bit.ly/YM2Rs #iranelection [fa] Many forces are iran indeed!
7:36
Gishar: still people in groups march on the streets and yelling we want our votes back, cars horning right now but it’s fading slowly #iranelection
7:38
iran09: The Iranian People Speak by WashingtonPost http://tinyurl.com/mfffhu #iranelection
7:39
iran09: RT: @oxfordgirl: shots several areas N Tehran – basij may be trying stop ppl getting to Tajrish demo tonight #iranelection #Tehran #Azadi
7:39
bahram81: BBC Persian footage shows possible casualties in Isfahan Uni, man seem to die as being filmed #iranelection
7:39
hamednz: RT @jadi : People are shouting „This Blood in my veins will stop the coup“ #IranElection
7:39
bahram81:people chanting on BBC footage “ Ahmadi, Ahmadi, where is your 62%??“ lols #iranelection
Viele Anleger ankern nach wie vor im vermeintlich sicheren Hafen der Anleihen. Die Renditen sind ansehnlich. Doch immer mehr wird die Sorge um die Stabilität der Wirtschaft abgelöst. Die neue Angst heißt Inflation – oder noch schlimmer: Hyperinflation.
Den europäischen Banken drohen bis Ende 2010 weitere Verluste in Höhe von 283 Mrd.$. Über die Periode 2007 bis 2010 gerechnet, könnten sich die Verluste in ihren Wertpapierportfolien auf 218 Mrd. $, die Verluste durch Kreditausfälle auf 431 Mrd. $ belaufen (zusammen 639 Mrd. $).
Im Kampf gegen die Rezession plant die US-Regierung für 2009 ein Haushaltsdefizit von rund 1850 Mrd. $ (1300 Mrd. Euro) ein. Laut der aktuellen Schätzung des amerikanischen Rechnungshofs wird das Defizit damit von 3,2 Prozent im Haushaltsjahr 2008 auf 11,9 Prozent 2009 zulegen.
Der Endspurt um die Zukunft von Porsche ist heiß. Scheinbar ist dabei alles möglich. Denn noch immer ringt der Sportwagenhersteller um eine Finanzierung, die das Loch aus dem VW-Abenteuer decken soll. Sollte der Einstieg des Emirats Katar klappen, wäre sogar wieder denkbar, dass VW ins Porsche-Reich einfährt. Allerdings laufen am kommenden Freitag umfangreiche Optionsgeschäfte aus, die Porsche weitere 24 Prozent an VW sicherten. Und die Frage ist: Was passiert dann?
Freitag, der 19. Am morgigen Freitag läuft die enorme Zahl von 640.000 Verkaufsoptionen auf VW-Stammaktien aus. Steckt Porsche dahinter? Der Autobauer sitzt schon jetzt finanziell in der Klemme, hofft auf einen KfW-Notkredit und frisches Geld aus Katar. Die Optionsgeschäfte könnten die Lage noch dramatisch verschlechtern.
BMI Fekter möchte: Asylwerber zur Altersbestimmung RÖNTGEN.
Damit soll verhindert werden, dass sich Asylwerber als „Jugendliche“ ausgeben. Verschärft werden soll auch die „Mitwirkungspflicht“ bei der Beschaffung von Dokumenten. Zudem soll die Bewegungsfreiheit von Asylwerbenden eingeschränkt werden: Während des “Prüfungsprozesses“ sollen diese den jeweiligen politischen Bezirk nicht mehr verlassen dürfen.
Damit nicht genug: Die Möglichkeit, Schubhaft zu verhängen soll ausgeweitet werden und: ein bereits erlangter Asylstatus soll nicht mehr vor Abschiebung schützen!
Aufgrund dieser Verschärfungen braucht es laut Fekter trotz stark sinkender Asylwerberzahlen ein neues und grosses „Schubhaftzentrums“. Ihr bevorzugter Standort Leoben werde dort aber abgelehnt.
„Die Leobener wollen die zusätzlichen Arbeitsplätze noch nicht“, meinte sie zynisch in einem Interview im ORF-Fernsehen.
„Die Logos auf der Straße entstehen tagsüber. Eine Truppe von Werbegurillas waschen mit Hochdruckreiniger und Schablone die Markierungen in die Oberfläche…/ Mazda-Händler greifen inzwischen zu Schablone und Wasserstrahler und setzen vor ihren Geschäften mit Street Branding Zeichen.“
So heisst es jedenfalls auf der Seite von mindshareworld. “Werbegurillas“ und Mazdahändler branden also das nicht ganz unauffällige “ZEICHEN SETZTEN MAZDA3.AT“ mittels Wasserstrahler und vermutlich war zunächst an Betonwände von Autohäusern, an Begrenzungsmauern und so weiter gedacht.
Und doch bringt man den Wasserstrahler jetzt auch in österreichischen Innenstädten in Stellung um die Mazda-Werbebotschaft an denkmalgeschützte Hausfassaden anzubringen. Ob es Anzeigen wegen Sachbeschädigung bzw. Besitzstörung geben wird, bleibt abzuwarten.
Aufschlussreich ist das „Bürgermagazin“ „Wir Österreicher“, dass die FPÖ aus Anlass der bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament herausgibt und das man als Postwurf überall auf den Postkästen Österreichs findet.
Im Blattinneren nämlich gibt Spitzenkandidat Andreas Mölzer einen kleinen Einblick in seine Brüsseler Welt:
Erklärt dem Chef der rechtsradikalen Front National, Jean-Marie Le Pen die politische Lage in Österreich.
Posiert mit Phillip Claeys vom rechtsextremen Vlaams Belang (einen Artikel von oder über Filip Dewinter in die Kamera haltend) und bezeichnet Claeys als „speziellen Freund“.
Lässt sich vom Bulgaren Slavi Binev (vermutlich ebenso rechtsextrem) den Aufstieg der Partei Ataka („Let’s bring Bulgaria back to Bulgarians“) erklären.
Mit Miroslaw Piotrowski von der polnischen PiS, die unter anderem als homophob bekannt ist verbindet ihn eine Freundschaft.
Bezeichnt auch Bruno Gollnisch von der Front National (auf Bewährung draussen) als „Freund“.
Und pflegt auch Umgang mit rechten Dänen: Mölzer posiert mit Morgens Camre von der Dänischen Volkspartei.
Sitzt der Famose ausgerechnet am neunundzwanzigsten Mai doriangrayhaft vor dem Bildschirm, um zu lesen, zu sehen, was die Welt aus Anlass seines Geburtstags für ihn bereithält? Wohl nicht! Viel eher feiert er mit seiner Mutter beim Chinesen oder sonstwo, stilvoll wie immer.
Helmut Berger, 65 Jahre Wahnsinn, Eine Hommage, titelt die Zeitschrift Datum und setzt den (neben Oskar Werner) bedeutendsten österreichischen Schauspieler der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts aufs Cover. (Foto).
Helmut Berger zwischen Genie und Wahnsinn. Nicht gerade unitär, das konnte man auch von Kinsky sagen oder Bobby Fischer. Fotostrecke. Stern.
Berlusconis Italien vergisst Helmut Berger, was auch eine Auszeichnung ist, die Suchanfrage Helmut Berger 65 eingeschränkt auf italienische Seiten geht ins Leere.
Für die Zukunft wünscht man sich/ wenn man sich überhaupt noch etwas wünschen darf/ einen letzten grossen monumentalen österreichischen Film/ Regie Michael Haneke/ Helmut Berger in der Hauptrolle/ sich selbst oder jemand anders spielend/ das Budget nicht unter 100 Millionen…
„Mit seinen Beschimpfungen schafft der Präsident der israelitschen Kultusgemeinde ein Klima der politischen Brutalität, weswegen sich schon viele Bürger fragen, ob er nicht als Ziehvater des antifaschistischen Linksterrorismus bezeichnet werden sollte. Hinter den Menschen, die aufgehetzt von M. und Konsorten, gegen „Nazis“ demonstrieren, verstecken sich gewalttätige Anarchisten-Banden, die die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen und die Demokratie in diesem Land destabilisieren wollen.“
Martin Graf, Dritter Präsident des Nationalrats (Neue Freie Zeitung, 21.5.2009, Seite 17), Mitglied der rechtsextremen Burschenschaft Olympia wurde einst mit Stimmen von SPÖ, ÖVP und FPÖ zum dritten Nationalratspräsidenten gewählt.
Während jene Graf-Mitarbeiter, die sich übrigens im Parlamentsklub Grafs Angaben nach nicht mit dem Hitlergruss grüssen, die andererseits doch bei einem deutschen Naziversand Kunden waren oder sind, angeblich per 1.7.2009 in die „Privatwirtschaft“ wechseln, ist ein Ende der parlamentarischen Karriere bei Graf – so absurd dies auch klingen mag-, immer noch nicht absehbar.
Pyongyang, May 25 (KCNA) — The Korean Central News Agency released the following report on Monday in connection with one more successful underground nuclear test in the DPRK.
The Democratic People’s Republic of Korea successfully conducted one more underground nuclear test on May 25 as part of the measures to bolster up its nuclear deterrent for self-defence in every way as requested by its scientists and technicians.
The current nuclear test was safely conducted on a new higher level in terms of its explosive power and technology of its control and the results of the test helped satisfactorily settle the scientific and technological problems arising in further increasing the power of nuclear weapons and steadily developing nuclear technology.
The successful nuclear test is greatly inspiring the army and people of the DPRK all out in the 150-day campaign, intensifying the drive for effecting a new revolutionary surge to open the gate to a thriving nation.
The test will contribute to defending the sovereignty of the country and the nation and socialism and ensuring peace and security on the Korean Peninsula and the region around it with the might of Songun.
Obwohl es vermutlich auch für Herrn Elsner nicht leicht ist, im Gefängnis zu sitzen und zusehen zu müssen, wie draussen alles zusammenbricht und zu sehen, wie es andere („Der Fünfte“ beispielsweise) schaffen, draussen zu bleiben um die Schäfchen ins Trockene zu bringen, obwohl sie es genauso verdient hätten eingesperrt zu werden, Elsners Logik folgend jedenfalls.
Trotzdem stellt sich die Frage, warum es ein Entlassungsgrund sein sollte, fast 4 Jahre nach den Ereignissen rund um Refco und Phillip Bennett ausgerechnet via Zeitung klarzumachen, was „in der Zeit nach dem 10. Oktober 2005 schiefgelaufen ist“, wie das Wirtschaftsblatt meint. Ein aufwendiger und (für die Republik) teurer Prozess hat stattgefunden und Herr Elsner hätte genau dort ausreichend Zeit gehabt, die Ereignisse „aus seiner Sicht“ darzustellen.
… Aus Schutz vor Übergriffen versuchten die Jugendlichen im nahegelegenen Amtshaus
in Sicherheit zu gehen. Dabei wurde ein Mitglied des RFJ von einem vermummtenLinksradikalenmit einem Faustschlag ins Genick verletzt…
… Für die Grazer FPÖ-Stadtparteiobfrau NAbg. Dr. Susanne Winter ist dies eine erneute Bestätigung für den dramatischen Anstieg der gewaltbereiten linksextremen Szene in Graz und in der Steiermark…
Generell ist die Steiermark zu einer Brutstätte für den gewaltbereiten Linksmob (->1) geworden. DieSystemparteien (->2) fördern mit ihrer fehlgeleiteten Politik und der Täter-Opfer-Umkehr diese Vorfälle gegen anständige, friedliebende (->3) junge Menschen.
(1) Die Verwendung des Wortes Linksmob ist Ausdruck rechter Gesinnung. So schreibt die NPD Kiel zu einer 2006 stattgefunden Demonstration in Hamburg-Wandsbek:
„Da der Linksmob die Straße blockierte, mußte unser Weitermarsch um etwa 20 … längeren Verzögerung, da der Linksmob die Wandsbeker Chaussee blockierte. Die …“
(2) Der Begriff Systempartei ist eine Erfindung der Nazis und eine abwertend gemeinte Bezeichnung für anderen Parteien. In gleicher Bedeutung wird Systempartei heute noch von vielen rechtsextremen Parteien im deutschen Sprachraum verwendet verwendet, u.a. von der deutschen NPD, und den österreichischen Parteien FPÖ und BZÖ.
(3) (APA) – Die Grün-Alternativen StudentInnen (GRAS) geben an, eine junge Frau mit türkischem Migrationshintergrund sei auf dem Weg von der Demo zum Lendplatz von zwei Personen in Hemden des RFJ angegriffen worden.
Fannie Mae (NYSE: FNM) wird vom 1.- 4. Juni 2009 den Kapitalbetrag folgender Wertpapieremissionen zu einem Einlösungspreis einlösen, der 100 Prozent der eingelösten Kapitalsumme zzgl. von darauf bis zum Tag der Einlösung aufgelaufenen Zinsen entspricht.
Neben 3000 Hamburgern, die dem Schah und seiner Frau bei ihrem Besuch in der Hansestadt zujubelten, gab es auch etwa 300 Demonstranten gegen das persische Herrscherpaar. Die Polizei trägt einen von ihnen weg (AP-Funk)
gibt kumuliert die Anzahl der Fälle von H1N1 (weltweit) zum Zeitpunkt x an,
erzeugt mit Cubic fit von WolframAlpha, mit x=0 ~ 12.5.2009,… x=2 ~ 14.5.2009 ,… x=5 ~ 17.5.2009 und obschon f(x) per definitionem nicht fallen dürfte (Fälle von H1N1 können ja nicht plötzlich verschwinden!), wird gerade das ab morgen der Fall sein, bis dann am 21.5. alle Fälle von H1N1 verschwunden sein werden.
An Patricia Kaas für Et S’il Fallait Le Faire als Wunschvorstellung, doch immerhin Platz 8 mit 108 Punkten für die zweifelsfrei beste Performance des Abends und Norwegen (387 Punkte) verhindert souverän einen Sieg der katastrophalen Beiträge von Island (Platz 2, 218 Punkte) und Aserbaidschan (Platz 3, 207 Punkte).
Ein langjähriger Fixpunkt im Fernseh-Jahresrhythmus fällt heuer aus: Der ORF überträgt die Auftritte der Finalisten beim Song Contest, an dem Österreich heuer wieder nicht teilnimmt, nicht live. Beim Finale am 16. Mai gibt es nur die Punktevergabe aus Moskau live zu sehen, die Auftritte folgen erst danach.
Für Wissenschaftsminister Johannes Hahn sind Mitgliedschaften in internationalen Organisationen keine „Zwangsehen“. Das betonte er in einem Offenen Brief, in dem er nochmals über seine Beweggründe für den Cern-Ausstieg informierte und auf neue spannende Projekte hinwies.
Heute wurde wieder einmal eine Rassismus-Studie der EU-Agentur für Grundrechte veröffentlicht. Darin ist natürlich keine Rede von Inländerdiskriminierungen und rassistischen Übergriffen der Minderheiten untereinander. Wie üblich also eine wertlose, weil unvollständige, politisch motivierte Gutmenschenstudie auf Kosten der EU-Beitragszahler.
As of 06:00 GMT, 14 May 2009, 33 countries have officially reported 6497 cases of influenza A(H1N1) infection.
Mexico has reported 2446 laboratory confirmed human cases of infection, including 60 deaths. The United States has reported 3352 laboratory confirmed human cases, including three deaths. Canada has reported 389 laboratory confirmed human cases, including one death. Costa Rica has reported eight laboratory confirmed human cases, including one death.
The following countries have reported laboratory confirmed cases with no deaths – Argentina (1), Australia (1), Austria (1), Brazil (8), China (4, comprising 2 in China, Hong Kong Special Administrative Region, and 2 in mainland China), Colombia (7), Cuba (1), Denmark (1), El Salvador (4), Finland (2), France (14), Germany (12), Guatemala (3), Ireland (1), Israel (7), Italy (9), Japan (4), Netherlands (3), New Zealand (7), Norway (2), Panama (29), Poland (1), Portugal (1), Republic of Korea (3), Spain (100), Sweden (2), Switzerland (1), Thailand (2), and the United Kingdom (71).
Der frühere Ku-Klux-Klan-Anführer David Duke befindet sich legal in Österreich. Das stellte das Innenministerium Mittwochvormittag auf Anfrage der APA klar.
Mexiko jetzt 1112 Fälle (42 Todesfälle) und USA 896 Fälle (2 Todesfälle); weiters: Kanada 214, Europa 142 (u.a. erster Fall in Polen), Israel 6, Asien 4, Süd-und-Mittelamerika (ohne Mexiko) 5;
4 Tage in Folge wurden jeweils etwa 400 neue Fälle gemeldet, was einem linearen Ansteg entspricht.
Bis zum 6.5.2009 (Update 17) gibt es laut WHO weltweit 1516 Fälle in 22 Ländern mit 29 Todesfällen (davon 28 in Mexiko). Ein Vergleich mit Update 16 ist nicht sinnvoll, wurden doch nur 15 neue Fälle aus Kanada gemeldet, die Zahlen für Mexiko, USA und auch die anderen Staaten blieben unverändert.
Wie man der Grafik (Zahlen bis 5.5.2009, Update 16) entnehmen kann, ist die Dynamik der Ausbreitung weiterhin groß. Starke tägliche Anstiege gab es vor allem in Mexiko (+20%, blau), den USA (+30%, rot) und in Kanada (+40%, gelb). In Europa (grün) sind mittlerweile 11 Länder mit insgesamt 108 Fällen betroffen. Süd-und-Mittelamerika (ohne Mexiko) meldet 4 Fälle aus 3 Ländern, Asien 2 Fälle (2 Länder). Dazu kommen 4 Fälle in Israel und 6 in Neuseeland. Aus Afrika wurden noch keine Fälle von H1N1 gemeldet.
Bis zum 3.5.2009 (6 GMT, Update 11) gibt es laut WHO weltweit 787 (gestern 615) Fälle in 17 (gestern 15) Ländern, darunter 20 (gestern 17) Todesfälle.
Die tägliche Steigerung betrug ~ 19%. Bei gleichbleibender Rate sind zu erwarten: in 1 Woche 3.100 Fälle, in 2 Wochen 15.000 Fälle, in 3 Wochen 51.000 Fälle, in 4 Wochen 173.000 Fälle, in 5 Wochen 580.000 Fälle, in 6 Wochen 1,980.000 Fälle, in 7 Wochen 7,900.000 Fälle, in 8 Wochen 26,800.000 Fälle.
In Mexiko kamen (verglichen mit Update 9 vom 2.5.) 109 nachträglich geteste Fälle hinzu (darunter 3 Todesfälle).
19 neue Fälle in den USA (jetzt 160) und 36 in Kanada (jetzt 70).
2 neue Fälle in Grossbritanien (jetzt 15) und Deutschland (jetzt 6); neu auf der Länderliste mit ihren jeweils ersten Fällen: Irland und Costa Rica.
Bis zum 2.5.2009 (6 GMT, Update 9) gibt es laut WHO weltweit 615 (gestern 367) Fälle in 15 (gestern 13) Ländern, darunter 17 (gestern 10) Todesfälle.
In Mexiko kamen seit gestern (Update 8.1) 241 nachträglich geteste Fälle hinzu (darunter 7 Todesfälle). An den anderen Zahlen änderte sich wenig: 5 neue Fälle in Grossbritanien (jetzt 13) und jeweils die ersten Fälle in Südkorea und Frankreich.
Bis zum 1.5.2009 (Update 8.1) gibt es laut WHO weltweit 367 (gestern 257) bestätigte Fälle in 13 (gestern 11) Ländern, darunter 10 (gestern 8) Todesfälle.
US-Agrarminster Tom Vilsack spricht sich gegen die Bezeichnung „Swine Flu“ aus, denn es gebe keine Probleme mit der Schweinefleischproduktion, sagte er. Das israelische Gesundheitsministerium kritisierte bereits Montag den Begriff. Bei Juden (wie auch bei Moslems) gelten Schweine als „unrein“.
In der europäischen Union plädiert man (angeblich) für den Begriff „Neue Grippe“, was dann zum Problem werden könnte, wenn später eine noch neuere auftritt.
„Mexikanische Grippe“ in Anlehnung an „Spanische Grippe“ ist vermutlich gewagt, umgangssprachlich wird sich diese Bezeichnung für A/H1N1 aber wohl durchsetzen oder- sollte sich das Virus auch weiterhin als relativ harmlos erweisen-, könnte es noch eine Abstufung zum „Mexikanischen Schnupfen“ geben.
- Seit kurzem gibt es Google Flutrends („Grippe Trends analysieren“) auch für Österreich und viele andere Staaten. Durch Analyse der an Google gerichteten Suchanfragen wird hier versucht, sowohl die momentane Lage abzubilden, als auch einen Ausblick zu geben.
Achtung: Die Trends beziehen sich offenbar nicht nur auf die sgn. Schweinegrippe, sondern sind wohl eine Aufsummierung von Schweinegrippe und „normaler“ saisonaler Grippe.
Die zweite Retrowelle erfasst den Zeitgeist, Geschichte wiederholt sich zweimal:
Nach Weltwirtschaftskrise (1929) jetzt Pandemie (1918), mexikanisch statt spanisch, aber die Sprache stimmt. In Verbindung beider morgen sofort Aktien der Firma Roche kaufen. Roche verkauft Tamiflu, ob Tamiflu wirkt, ist noch unbewiesen. Vorerst einmal kaufen bis das Gegenteil bewiesen ist/ in Österreich gibt es für 50% der Bevölkerung Tamiflu, der Rest…
Roche sollte man dann bis spätestens Mittwoch abend wieder verkauft haben, dann könnte sich bereits herausgestellt haben, dass Tamiflu unwirksam ist gegen die neue H1N1-Mutation. Trotzdem ein Auge auf Arzneimittelhersteller werfen, vielleicht hat noch jemand etwas in der Lade was helfen könnte.
Da könnte auch jemand auf die Idee kommen, H1N1 sei eine Künstlichkeit, um von der Weltwirtschaftskrise abzulenken, den Teufel mit dem Beelzebub sozusagen, die Pharmawerte stützen, wenn schon sonst alles den Bach hinunter geht.
Während es jetzt auch in London und Neuseeland Verdachtsfälle gibt (>> Karte Verbreitung H1N1), veröffentlicht die WHO accession numbers, mithilfe derer Genomsequenzen des neu identifizierten Schweinegrippevirus A/California/04/2009 A(H1N1) auf der Seite von gisaid.org eingesehen werden können:
„Because there are human cases associated with an animal influenza virus, and because of the geographical spread of multiple community outbreaks, plus the somewhat unusual age groups affected, these events are of high concern.“
Mexiko ist von einer (Schweine-)Grippe-Epidemie erfasst: Vermutlich sind bis zu 70 Menschen an der Krankheit gestorben; eindeutig festgestellt sei die Todesursache in 20 Fällen, teilten die Gesundheits-Behörden mit. Rund 1000 Menschen würden in Krankenhäusern behandelt.
Amerikanische Wissenschaftler um Jeffrey Taubenberger vom Institute of Pathology der US-Armee haben in den Jahren 1995 bis 2003 jenes Virus nachgebaut, welches die Spanische Grippe ausgelöst hat. Zu diesem Zwecke entnahmen sie u.a. dem Leichnam einer Frau, die 1918 im Dauerfrostboden von Alaska beerdigt worden war, Gewebeproben.
oder kauft Fiat Opel und verkauft Opel an Magna oder kauft Magna GM und sperrt alles zu ausser Opel und Saab, verkauft Opel an Peugeot Renault und Saab an Ford?
Oder kauft VW Porsche oder Porsche VW oder geht Porsche pleite oder ist Porsche pleite und VW kauft Porsche und sperrt Porsche zu oder verkauft Porsche an Magna? Magna kauft KTM und verkauft KTM an Suzuki. Suzuki geht pleite und Toyota kauft Suzuki.
Saab löst sich von GM und kauft Chrysler und verkauft Chrysler mit Gewinn an Porsche und Porsche geht pleite. VW verkauft SEAT an Fiat und Fiat verkauft SEAT an Opel und Opel geht pleite. Mercedes kauft Opel und sperrt Opel zu. Mercedes kauft Saab. Mercedes kauft Chrysler (wieder) und sperrt Chrysler zu. Mercedes kauft GM (aber nicht Saab) und geht pleite. Daimler pleite.
USA kauft Ford und verkauft Ford an Lada und Lada geht pleite. Opel kauft Lada und sperrt Lada zu und geht pleite. Opel geht pleite. Italien kauft Fiat und Vespa und geht pleite. China kauft Fiat und verkauft Fiat an Saab. Saab verkauft Fiat an Opel und Opel geht pleite. Opel geht pleite. Ford kauft Magna und verkauft Magna an Opel. Opel geht pleite.
Toyota kauft Opel und sperrt Opel zu. Magna geht pleite. Japan kauft Toyota und verkauft Toyota an Ford und Ford geht pleite. Skoda kauft VW und verkauft Porsche an Ferrari. Ferrari geht pleite. Italien kauft Ferrari und verkauft Ferrari an Fiat und Fiat geht pleite. Honda kauft Fiat und sperrt Fiat (wieder) zu.
Oder übernimmt Skoda SEAT, Ford, Volvo, Saab, Opel, Honda, Suzuki, Toyota, Porsche, VW, Opel, Lada, Audi, BMW, Renault, Peugeot? Dann noch GM und Chrysler? Dann fast schon der letzte Autohersteller der Welt.
David Kellermann, 41, Acting Chief Financial Officer und Senior Vice President von Freddie Mac, wurde in seinem Wohnhaus nahe Washington tot aufgefunden.
Geht es nach Steen Jakobsen, dann hätte es am Freitag krachen sollen oder es kracht eben am Montag. Steen Jakobsen jedenfalls sieht den „BIGGEST selling point this year“ gekommen.
Neben (1) dem Ende des Steuerjahres und (2, nicht ganz ernstgemeint) der Sonnenaktivität nennt er (3) den Umstand, dass sich die US-amerikanischen Rettungspläne bisher überhaupt nicht („zero impact“) auf das Konsumverhalten ausgewirkt hätten; nur genau jene korrupten Banker, die das Durcheinander verursacht hätten, würden weiterhin Geld machen.
„this is one big transfer of capital from tax payers to banks…. directly…….It will end in tears…“
Übrigens ist der Autor kein Kommunist, sondern trägt Anzug und Krawatte und arbeitet als „Chief Investment Officer“ in Kopenhagen.
Die nach der Anti-Korea-Politik verrückten übelgesinnten Kräfte befassen sich vernunftwidrig und voreilig damit, den versuchsweisen Start des Kommunikationssatelliten der DVRK „Kwangmyongsong-2“ zu verhindern.
An der Spitze solcher Kräfte steht Japan.
Die Regierungsbehörde Japans unter Ministerpräsident Aso schwätzt, setzen Gerüchte, der Start des nordkoreanischen Satelliten „bedrohe“ die Sicherheit ihres Landes, und treibt geschäftig umher. See- und Boden gestützte Abwehrraketen der „Selbstschutzstreitkräfte“ und Aufsichtanlagen werden aufs Koreanische Ostmeer und dessen umliegende Gebiete verlegt.
Der Grund dafür, dass Japan derart den Satellitenstart der DVRK sturköpfig als Entwicklung der Raketentechnik behauptet und in der Welt großen Lärm schlägt und in der Welt großen Lärm schlägt, liegt nicht woanders.
Er liegt darin, vor allem die Sechs-Parteien-Gespräche zunichte zu machen, die Denukearisierung der Koreanischen Halbinsel in die Länge zu ziehen und somit ihre Ambition, die nukleare Bewaffnung, zu rechtfertigen.
Ferner zielt dies darauf ab, den koreanischen Satellitenstart für die Militarisierung der japanischen Gesellschaft und für die Bannung der inneren politischen Krise maximal zu missbrauchen.
Dass Japan nur den koreanischen Satellitenstart als Entwicklung der Raketentechnik problematisiert und sich an alle erdenklichen feindseligen Handlungen wie die Drohung mit dem Krieg klammert, ist sogleich eine Erklärung, dass Japan die Gemeinsame Erklärung vom 19. September zur Durchsetzung des „Geistes der gegenseitigen Achtung und der Gleichberechtigung“ nicht anerkennt, was schließlich die Sechs-Parteien-Gespräche zur Vereitelung führt.
Wenn Japan abenteuerlich wagen sollte, zur Abwehr zu schreiten, wird unsere KVA dies als Geschützdonner eines erneuten Aggressionskrieges des Kriegsverbrecherstaates Japan nach mehr als 60 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg betrachten und mit mächtigsten militärischen Mittel alle Abwehrmittel und Zitadelle des Feindes gnadenlos ausradieren.
Die wiederneue österreichische Fussballnationalmannschaft schlägt in der WM-Qualifikation Rumänien mit 2:1.
2:0
Julius Meinl V. endlich in Haft. Ihm werden angeblich Anlegerbetrug, Provisionsschinderei und Untreue im Zusammenhang mit Meinl European Land/ MEL vorgeworfen. Haftgrund: Fluchtgefahr.
Japans Exporte sind im Februar gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahrs um 49.4% auf 26,4 Mrd. € gefallen.
Rumänien erhält einen 20 Mrd. € (= 275.2 Mrd. S)- Kredit. 12.9 Mrd. kommen vom IWF, 5 Mrd. von der EU, sowie jeweils eine Mrd. von Weltbank bzw. Europäische Bank für Wiederaufbau.
Die deutsche BayernLB schreibt für 2008 einen Verlust von 5,08 Mrd. € (= 69.9 Mrd. S) und möchte seine österreichische Tochter Hypo Group Alpe Adriabörsefähig machen.
15 Banken geben Porsche insgesamt 15 Mrd. € (= 206.4 Mrd. S) Kredit. Nach Angaben von Bloomberg muss Porsche insgesamt 35 Mrd. € (= 481.6 Mrd. S) refinanzieren.
Im deutschen Bundeshaushalt droht (im besten Falle) für 2009 ein Defizit von 70 Mrd. €.
Der gestern nach einem Misstrauensvotum gescheiterte tschechische Ministerpräsident Topolanek kritisiert die US-amerikanischen Konjunkturhilfen als „Weg in die Hölle“.
Unbekannte sind in das Haus des früheren Chefs der Royal Bank of Scotland, Sir Fred Goodwin, eingedrungen und haben es verwüstet. Die RBS verbuchte 2008 einen Rekordverlust von 24.1 Mrd. Pfund. Die inzwischen verstaatlichte Bank sitzt auf faulen Papieren im Volumen von 325 Mrd. Pfund. Goodwin bekommt jährlich 700.000 Pfund (= € 755.000) Firmenpension.
Bei Swarovski wackeln angeblich 1000 Arbeitsplätze. Der Konzern hatte bereits im Vorjahr 750 und im Februar weitere 200 Mitarbeiter entlassen. Zudem seien 200 frei gewordene Stellen nicht nachbesetzt worden.
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21.3.2009
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20.3.2009
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19.3.2009
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18.3.2009
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17.3.2009
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Die italienische UniCredit-Gruppe (zu der auch die österreichische Bank Austria gehört) weist für 2008 einen Gewinn von etwa 4 Milliarden € aus und möchte gleichzeitig 4 Milliarden € Staatshilfe in Anspruch nehmen, um ihre Kernkapitalquote von sehr mageren 6.5% auf dann immer noch magere 7.2% anzuheben.
2.7 Milliarden wollen die Italiener von der Republik Österreich (€ 337,50 pro Einwohner). Die restlichen 1,3 Milliarden sollen dann offenbar von Italien kommen (€ 21.67 pro Einwohner). Kein Geld gibt es offenbar aus Deutschland für die UniCredit-Tochter HypoVereinsbank.
Still ist es um den ehemaligen FPÖ-Gewerkschafter Josef Kleindienst geworden, der in Dubai eigenen Angaben zufolge Immobilien entwickelt.
Die Welt
6 der insgesamt 300 Inseln von „The World“ habe Kleindienst Properties erworben, heisst es auf der Seite von Kleindienst Group; aus Switzerland, Austria, Sweden, Germany, Holland and Belgium werde daraus „The Heart of Europe (A unique complex, made up of luxury hotels, designer villas, holiday apartments and shops)“
Der Kristall. Das innovative Anleihekonzept für eine Welt der Zukunft?
Kleindienst Capital hat 2008 einen Investment Bond aufgelegt, der bis 2011 laufen soll. Emissionsvolumen € 31.000.000. Mindestzeichnung: € 50.000.
Versprochen wird eine Mindestrendite von 9% p.a., maximal sollen es 15% sein. Mit dem Bond sollen 50% der Entwicklungskosten von „The Crystal“, einer 238 Einheiten umfassenden Apartmentanlage finanziert werden. Die anderen 50% leistet Kleindienst. So sei die Anleihe selbst dann noch sicher, wenn die Immobilie einen Wertverlust von 50% erleidet.
James Last 1981 oder 1982 am Höhepunkt seines Schaffens: Biscaya. Wir hören das Wogen der Wellen, sehen (vor dem inneren Auge) das Schaukeln der Schiffe. Eine Melodie wie der Geruch des Meeres. Eine Melodie, die man nie wieder vergisst.
„Die Titelnummer des Albums Biscaya gehört zu den größten Erfolgen Lasts. Es handelt sich um das erste Akkordeon-Album und um das erste, welches mehrheitlich in Florida aufgenommen wurde. Außerdem kamen verstärkt elektronische Klangeffekte vor, obwohl Last früher immer auf seine handgemachte Musik hingewiesen hatte. Last hielt es aber für wichtiger, seine Musik weiter zu entwickeln.“
Vermutlich noch nie seit 1945 gab es in einer europäischen Region einen höheren Anteil rechtsextremer Wähler:
In Kärnten erreichten gestern BZÖ (45.5) und FPÖ (3.8) zusammen 49.3% der Stimmen. Die Sozialdemokraten rutschten auf 28.6% ab, während die rechtskonservative ÖVP auf 16.5% zulegte. Bei den Grünen ist es nach wie vor unklar, ob sie die 5%-Hürde überspringen und damit weiterhin im Kärntner Landtag vertreten sein werden.
Verwirrende Nachrichten aus einem der wohl sonderbarsten Landstriche Europas!
Börsennotierte österreichische Unternehmen kann man zur Zeit billig wie nie kaufen und nur noch 14 sind mehr als 1 Mrd. € wert.
Teuerste Firma ist die OMV mit einer Marktkapitalisierung von € 5.9 Mrd., gefolgt von Telekom Austria (€ 4.5 Mrd.) und Verbund (€ 4 Mrd.). Mit grossem Abstand folgen die beiden (schwer gebeutelten) Grossbanken Erste und Raiffeisen International mit jeweils rund 2.3 Mrd., knapp gefolgt von Vienna Insurance Group (2,15).
Noch über der Milliardengrenze liegen voestalpine (2.05), EVN (2.0) UNIQUA (1.9), Österr. Post (1.8), STRABAG (1.25), Andritz (1.2), Mayr-Melnhof (1.1) und Intercell (1.1).
Noch im September 2008 wurden z.B Erste und Raiffeisen mit jeweils rund € 15 Mrd. , voestalpine mit 7 Mrd. und STRABAG mit rund 5 Mrd. bewertet.
ist die Wahrscheinlichkeit für einen österreichischen Staatsbankrott in den nächsten 5 Jahren.
„Eastern European countries are on the verge of collapsing, 1990s Asia-style. If they go, countries like Austria are likely to follow – and just look at Austrian sovereign CDS rates if you don’t believe me.“
Ein Credit Default Swap (CDS) ist im wesentlichen eine Versicherung gegen den Zahlungsausfall. Zeichnet man dieser Tage eine österreichische Staatsanleihe, so kann man diese mit einem Zuschlag von 250.2 Basispunkten gegen einen Zahlungsausfall absichern. 250.2 Basispunkte bedeutet, dass zur Absicherung einer 1-Millionen-€-Staatsanleihe (fünfjährig) ein jährlicher Zuschlag von € 25.020 bezahlt werden muss. Auf die volle Laufzeit gerechnet sind das dann € 125.100 und das sind
12.51% vom eingesetzten Kapital!
Vor einer Woche noch konnte man eine österreichische Staatsanleihe für jährlich € 15.800 absichern. Grund für den explosiven Anstieg bei den Basispunkten sind zunehmende Bedenken wegen der auf insgesamt $ 277 Mrd. geschätzten Kredite, die österreichische Banken (im wesentlichen Bank Austria, Erste, Raiffeisen) in Osteuropa vergeben haben.
Das weltweite CDS-Volumen wird auf unvorstellbare $ 62.000 Milliarden geschätzt. CDS werden nicht an einer Börse gehandelt und sind offenbar wenig standardisiert: So sind Verkäufer von Absicherungen gesetzlich nicht verpflichtet, dafür auch Reserven anzulegen. Bei CDS handelt es sich um ein relativ neues Finanzderivat ohne Besicherung und ohne Garantie. Ihr Wert hängt im Wesentlichen von der Kreditwürdigkeit der Parteien ab (sh. Die nächste Finanzkrise: Credit Default Swaps – Subprime war nur »Vorspeise«).
- Seminar für österreichische Geschichte: Das Ende der Großen Koalition 1960-66 (SS 1995)
- Der Zweite Weltkrieg: Ursachen – Verlauf – Folgen (WS 95/96)
- Seminar für Zeitgeschichte: Forschungskontroversen zur Geschichte des 2. Weltkrieges (WS 97/98)
- Seminar für neuere Geschichte: Sezession und Sklavenfrage: USA und CSA 1860-1877 (WS 99/00)
- Seminar für neuere Geschichte: Der böhmische Adel (SS 2002)
- Tschechen und Sudetendeutsche: Die böhmischen Länder vom 16. bis zum 20. Jahrhundert (WS 2002)
- Brennpunkte der österreichisch-italienischen Beziehungen (WS 06/07)
- Der Zweite Weltkrieg (SS 2007)
- Die 2. Republik (WS 2007)
noch hätte man die 60-Millionen-Euro-Transaktionen des Bundes-Vermögensverwalters Wolfgang W. als das grösste Wirtschaftsverbrechen aller Zeiten bezeichnet. Zumindest hier in Österreich.
Ob aber die 227 Millionen Schilling, die der Beamte mittels von Kollegen „ausgeliehenen“ TANs an „befreundete“ Konten überwiesen haben soll, für den Titel grösstes Wirtschaftsverbrechen ausreichen ist fraglich; und das sogar dann, wenn man jene 596 Millionen Schilling dazurechnet, für die er dem privaten Schulungsinstitut Venetia widerrechtlich Forderungsbestätigungen gegen die Republik Österreich ausgestellt haben soll.
25.1.2009: susanne winter 2 swasika 2 the days herz aus stahl 1 warum ist es eine weltwirtschaftskrise 1 helmut frodl 1 eichelburg cia 1 stromnetz russland 1 welcher besondere tag ist am 24 februar 1 andreas clauss video 1 traum warme ferien 1 the days kalte insel 1 leandra fpö 1 susanne+winter+fpö 1 hakenkreuz in salzburg 1 eichelburg jüdisch 1
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21.1.2009: bankenkrise österreich 2009 3 tut mir leid 2 susanne winter 2 nackte brüste 2 hubert keyl fpö 1 europäisches stromnetz 1 ortner grundriss 1 „alexander benesch“ rechts 1 graz schlechte auflösung google 1 mussolini 1 wirtschaft eichelburg 1 sky news.uk 1 leitbild der wiener polizei 1 schwarze truthan 1 wienerbörse grundriss 1 kriminalflle sterreich 1 es tut mir leid 1 10 jahre wann kommt man mit guter führu 1 mordopfer martina posch 1 wichtige ereignisse von 1978-2009 1 collaps o meter 1 bankenansturm 2009 1 claudia bandion ortner 1 www.inzest.com 1 schwanen see wikipedia 1 arbait an österreich stat amsteten 1
20.1.2009: susanne winter 3 joseph fritzel 2 es tut mir leid 2 „dieter meier“ punk 2 walter k. eichelburg 2 polizei<mxfanta 2 amstette josef fritz 2 kinder der tter nazizeit meerbusch 1 areva, paris 1 koide insl 1 the days herz aus stahl 1 infokrieg map 1 wirtschaft eichelburg 1 managerkrise+song 1 koide inseln 1 news magazin bericht von karlau graz* 1 „nackte kinder fotos“ 1 tut mir leid 1 „karl heinz grasser bestechung eads“ 1 alexander benesch 1 elisabeth amstetten 1 raubkopien 1 trends research rhinebeck 1 kalte insel the days 1 jörg winter areva 1 „ihre anfrage ähnelt automatisierten an 1 jack unterweger prozess 1974 1 gestochen scharf 1
19.1.2009: kalte insel 2 inzucht statistik Österreich 2 jpm9u2 2 brüsten 2 alessandra mussolini 2 der fall lorenz 2 noe nazi in graz 1 stromnetz bulgarien 1 w eichelburg 2009 1 baltic dry index (bdi) 1 ihre anfrage ähnelt automatisierten anf 1 gerald celente verschwörungstheorie 1 war in gaza 2009 1 tut mir leid 1 kriminalfälle prostituierte 1 raped 1 http://salzburg.orf.at/stories/335849/ 1 branis josef 1 flugzeugabsturz graz 1 the days kalte insel 1 aktenzahlen lesen Österreich 1 hc strache nackt 1 „dämmerattacke“ 1 kriminalfälle raum koblenz 1 seebarn niederösterreich 1 kampusch protokoll 1 die christen und die weltwirtschaftskris 1 bmi josef holaubek platz 1 bankenkrise schweiz 2009 1 daneben getroffen 1 fritzl österreich 1 kalte insel the days 1 ereignisse 1985 in 2100 stockerau 1 begräbnis zita orf 1 k.u.k.-offizier karl albach 1 scientology paracelsus 1 günther lorenz mörder 1 walter k. eichelburg 1 inzucht burgenland 1
Gestern also musste Innenministerin Maria Vekter, ÖVP zugeben, dass jener am 13.1.2009 in Wien-Floridsdorf ermordete Mann sehr wohl um Polizeischutz angesucht hatte. Dass österreichische Sicherheitsbehörden bei Verbrechen mit internationalen Implikationen regelmässig versagen, sei an ein paar Beispielen veranschaulicht:
- Im Dezember 1975 überfallen Terroristen, die sich selbst als Arm der arabischen Revolution bezeichnen, eine Sitzung der OPEC-Ölminister in Wien. Drei Menschen sterben. Die Terroristen und ihre Geiseln werden zum Flughafen geleitet. Innenminister Otto Rösch (1917-1995), SPÖ gibt dem Anführer der Terroristen, Carlos (1949-) medienwirksam die Hand.
- Ebenfalls in Schwechat begrüsst zehn Jahre später Innenminister Friedhelm Frischenschlager (1943-), FPÖ den Kriegsverbrecher Walter Reder (1915-1991), nachdem dieser zuvor von Italien nach Österreich abgeschoben wurde.
- 1989 ermordet ein iranisches Killerkommando drei Kurden in einer Wiener Wohnung. Die mutmasslichen Täter werden nicht verhaftet, sondern unter Polizeischutz nach Schwechat gebracht und dürfen in den Iran ausreisen.
Hoffentlich wird diese österreichische Logik nicht weiter verfolgt. Hoffentlich hat es keine „Eskorte nach Moskau“ gegeben.
WER DAS RAUCHEN AUFGIBT, VERRINGERT DAS RISIKO TÖDLICHER HERZ- UND LUNGENERKRANKUNGEN
hat man sich bereits gewöhnt. Relativ neu ist, dass auch „Werbung“ für Finanzprodukte heftige Formulierungen (bis hin zum Telefonierverbot für US-Bürger!) enthalten kann. J.P. Morgan platziert in der neuesten Ausgabe von €uro am Sonntag (Verlag Axel Springer) ein ganzseitiges Inserat folgenden Texts:
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und jetzt das Kleingedruckte: * Sollte die Barriere während der Laufzeit unterschritten werden, kann es zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. ** Diese Telefonnummer ist nicht an US-Personen gerichtet und darf nicht von US-Personen angerufen werden (EUR 0,06 pro Anruf aus dem deutschen Festnetz).
Diese Anzeige ist weder ein Angebot noch eine Empfehlung zum Kauf von Wertpapieren. Ausführliche Informationen über die Wertpapierbedingungen und die mit dem Erwerb der Wertpapiere verbunden Risiken enthalten die für die Wertpapiere maßgeblichen Endgültigen Bedingungen zusammen mit dem jeweils gültigen Basisprospekt (und etwaige Nachträge). Beides erhalten Sie kostenlos bei der Zahlstelle BNP Paribas Services, Grüneburgweg 14, 60322 Frankfurt am Main. Zudem ist eine Veröffentlichung im Internet unter www.jpmorgansp.com vorgesehen. Eine Anlageentscheidung sollte nur auf Grundlage der im Basisprospekt und der in den allein maßgeblichen Endgültigen Bedingungen enthaltenen Informationen getroffen werden. Die in dieser Anzeige beworbenen Wertpapiere dürfen nicht in den USA oder an eine US-Person im Sinne der Regulation S des U.S. Securities Act 1933 verkauft werden.
Wie offensichtlich erst jetzt bekannt wurde, war der Salzburger FPÖ-Obmann Karl Schnell am 21.6.2008 rassistischer Gastredner bei einer Veranstaltung der rechtsextremen deutschen Partei „Die Republikaner“ in Rosenheim.
Laut profil warnte Schnell in seiner Rede vor so genannten Rechtsparteien der Mitte wie CDU, CSU und ÖVP. Diese seien schuld daran, dass mittlerweile der Schwarzafrikaner in Lederhose in München als Kellner die Maß Bier bringe.
Schnell bestätigte den Vorfall gegenüber der APA, sprach aber von einer “ganz harmlosen Veranstaltung“, bei der er seinen Parteichef Heinz-Christian Strache vetreten habe. Zudem distanziere er sich von „jeder Form des Rechtsextremismus“.
„I hate to be negative, but in a world so full of hope, and little realisme I want to warn of the clear and present danger of misinterpreting government money with good money. This will NOT work – the state can not allocate efficiently, neither can they increase productivity or intellectual capital (a contradiction in terms for public sector)……..“
Steen Jakobsen, Chef-Anlagestratege, Saxo Bank, Kopenhagen {12.1.2009}
Im Handelsblatt kommen heute drei sogenannte Pessimisten zu Wort. Unter dem Titel „Auf die Krise folgt der Kollaps“ geben Gerald Celente, Gründer Trends Research Institute (Rhinebeck, USA), Frank Biancheri, Gründer des europäischen „Think Tank“ Leap/E2020 und eben Steen Jakobsen einen Ausblick auf das was da kommen mag:
Wohin steuert die Wirtschaft?
Jokobsen erwartet nach einer Zeit „spekulativer Exzesse“ einen „enormen deflationären“ Schub, einen „dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit“, negatives Wirtschaftswachstum für die nächsten 2 oder 3 Jahre und schliesslich eine massive Inflation aufgrund “extremer Ausweitung der Geldmengen“.
Celente sieht vor allem Deflation und eine Arbeitslosigkeit auf dem Niveau der 1930er Jahre und meint damit vor allem die USA.
Biancheri differenziert nach Regionen: USA, Kanada, Mexico und Grossbritanien werden am stärksten unter der Krise leiden, „möglicherweise ein Jahrzehnt lang“. Für Europa sieht er eine 2-3 jährige Rezession. Asien werde sich schneller erholen.
Was passiert an den Kapitalmärkten?
Jakobsen: Die beste Anlage 2009 sind kurz-bis-mittelfristige Staatsanleihen. Aktien in den USA und in Europa fallen nochmals um 40%, in den Schwellenländern sogar noch tiefer. Die Preise für Rohstoffe fallen, Erdöl auf $ 25.
Anderer Ansicht ist Celente: „Warum Anleger noch Staatsanleihen kaufen, ist mir unverständlich.“ Er sieht Aktien in USA und Europa um 20-30% tiefer und sieht die Gefahr der „Zahlungsunfähigkeit grösserer Staaten“. Für 2009 erwartet er einen „Bankenansturm“ und empfiehlt Gold.
Auch Biancheri spekuliert mit einer Zahlungsunfähigkeit der USA. Aktien könnten 10 Jahre brauchen, um wieder den Stand von 2008 zu erreichen. Er empiehlt Cash (in Euro und Yen, keinesfalls Dollar oder Pfund).
Wie geht es gesellschaftlich und politisch weiter?
Jakobsen sieht bei vielen Ländern die Gefahr der Zahlungsunfähigkeit. Er meint damit die baltischen Staaten, Osteuropa, Russland, Venezuela und vor allem den Iran. Dort sieht er die grösste geopolitische Herausforderung: „Versorgungsschwierigkeiten könnten das Land in eine Revolution stürzen.“
Celente (dessen Blick offensichtlich vor allem auf die USA gerichtet ist) erwartet „soziale Unruhen“ in den USA und in China.
Biancheri sieht in den USA 100 Millionen Menschen „ohne Absicherung“, in China werden Aufstände an der Tagesordnung sein. Die soziale Stabilität sei in vielen Ländern gefährdet.
Im November 2008 hielt Andreas Clauss auf der „Amtex Road-Show“ einen Vortrag über „Geld und physische Ökonomie“, zu sehen bei wahrheiten.org. Der Vortrag zieht sich und es wird erklärt, warum das jetzige Wirtschaftssystem zusammenbrechen wird. Es fällt der Name Kissinger. Der Vortrag zieht sich. Es fällt der Name Greenspan. Der Vortrag zieht sich weiter, bis Clauss nach einer Stunde circa dann doch dort angekommen ist, wo er offensichtlich ankommen wollte:
„Ich hab eine Flasche Rothschild im Keller. Die mach ich dann auf, wenn die abtreten.“
Danach noch (zur Abrundung) ein paar unverständliche Worte zum Chef der Deutschen Bank dahingemurmelt und fertig ist die vermutlich älteste Verschwörungstheorie der Welt.
Ist das jetzt (1) ein mit Antisemitismus garnierter antikapitalistischer Welterklärungsversuch? oder (2) das Gegenteil: Antisemitismus mit einer Garnitur Antikapitalismus (damit es nicht auffällt).
Die Reduktion bzw. Beinaheeinstellung der Gaslieferung nach Europa durch die staatliche russische Gazprom könnte die europäischen Stromnetze auf eine harte Probe stellen: In Bulgarien, wo fast kein russisches Erdgas mehr ankommt, rät die Regirung der Bevölkerung, auf andere Heizmittel zurückzugreifen. Es muss damit gerechnet werden, dass verstärkt elektrische Heizlüfter und Radiatoren ans Netz gehen und das ausgerechnet in einer Zeit, wo sich der Stromverbrauch ohnedies seiner Jahresspitze nähert.
Gleichzeitig gibt es auch in andere Ländern Ausnahmesituationen: In Frankreich, wo sehr viele Haushalte mit Strom heizen, kündigt der Stromgigant EdF angesichts der herrschenden Kälte an, alle möglichen Reserven zu nützen, um den exorbitant hohen Verbrauch zu bewältigen. Gleichzeitig bittet EdF seine Kunden, zwischen 17 und 20 Uhr keine Spül-bzw.-Waschmaschinen einzuschalten.
Das europäische Stromnetz ist stark vernetzt. Probleme in einem Land können Sekunden später auch Auswirkungen auf die Versorgung anderer Länder haben.
Hoffentlich sind die europäischen Energieversorger der Herausforderung gewachsen.